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Bike-OL-WM: Silber für Christine Schaffner im Sprint |
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Christine Schaffner hat an den Weltmeisterschaften in Portugal für den ersten Schweizer Medaillengewinn gesorgt. Obwohl sie sich im Ziel doch ein wenig über die verpasste Goldmedaille ärgerte, konnte sie sich über den zweiten Platz freuen. Das beste Resultat bei den Männern erzielte Beat Schaffner mit Rang 8.
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Christine Schaffner (links) als Zweite auf dem Podest.
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"Dass ich Gold um zwei Sekunden verpasst habe ist schon ärgerlich", meinte Christine Schaffner und suchte innerlich die Strecke nach den verlorenen zwei Sekunden ab. Nach etwa zwei Dritteln des Rennens hatte sie eine falsche Abzweigung genommen, was sie rund 20 Sekunden kostete. Gereicht hätte es aber auch schon, wenn sie beim letzten Posten das Stempelloch gleich auf Anhieb getroffen hätte. Die zwei Sekunden kann man überall suchen, doch schliesslich hat die Bernerin eine Medaille gewonnen und da überwiegt die Freude. Zumal der Sprint eigentlich nicht ihre stärkste Disziplin ist. Heute aber lief es ihr gut. "Am Anfang bin ich häufig nervös und etwas unkonzentriert, aber diesmal hatte ich einen guten Start." Das macht Mut für die kommenden Disziplinen, in denen Christine den verpassten Goldgewinn gerne nachholen möchte.
In die Top 20 fuhren Ursina Jäggi (15.) und Maja Rothweiler (17.). Ursina hatte noch einiges Pech zu beklagen. Beim dritten Posten hatte sie die vor ihr gestartete Dänin bereits eingeholt, wurde kurz danach aber von einem Kettenklemmer anderthalb Minuten lang aufgehalten. Maja gelang bis kurz vor dem Ziel ein guter Lauf, als sie den Posten unterhalb einer Mauer anstatt oberhalb anfuhr.
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Christine Schaffner unterwegs in der Alststadt.
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Bester Schweizer war Beat Schaffner mit Rang 8. „Ich bin einigermassen zufrieden mit dieser Top-10-Klassierung“, sagte er im Ziel. Ein Verschieber nach Mitte des Rennens kostete ihn eine halbe Minute. Das reichte, um vom nach ihm gestarteten, späteren Sieger, Adrian Jackson eingeholt zu werden. „Wir sind dann zwei, drei Posten zusammen gefahren, bis ich eine andere Route hatte.“ Der Rest des Rennens verlief bis auf zwei nicht optimale Routen gegen Ende zufriedenstellend.
Keinen guten Tag erlebte Rolf Wermelinger, der in einen Pfosten fuhr und stürzte. Daraus resultierte eine Schnittwunde am Arm und womöglich eine Hirnerschütterung. Die medizinischen Abklärungen stehen aber noch aus.
Gestartet wurde beim heutigen Sprint-Rennen in einem Stadion. Danach ging es durch Neuquartiere in die Altstadt, in einen kleinen Park und von dort wieder zurück. Die ganze Strecke war urban, recht schnell und gerade in den Neuquartieren auch übersichtlich. Schwieriger war der Teil in der Altstadt, wo die Strecke auch über Pflastersteine führte. (pin)
Resultate Sprint
Männer (10 km/180 m/21 Posten): 1. Adrian Jackson (Aus) 22:08. 2. Tonis Erm (Est) 0:18 zurück. 3. Anton Foliforov (Rus) 0:22. Ferner: 8. Beat Schaffner (Schliern b. Köniz) 1:24. 25. Beat Oklé (Winterthur) 2:45. 36. Urs Dauwalder (Baden) 3:53. 60. Rolf Wermelinger (Zollikofen) 7:22.
Frauen (5/150/19): 1. Anna Kaminska (Pol) 21:25. 2. Christine Schaffner (Schliern b. Köniz) 0:02. 3. Martina Tichovska (Tsch) 0:39. Ferner: 15. Ursina Jäggi (Zofingen) 2:38. 17. Maja Rothweiler (Moosseedorf) 3:01. 42. Corinne Hess (Münchenbuchsee) 8:04.
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(11-07-2010)
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