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Bike-OL-WM: Diplomgewinn über die Mitteldistanz |
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Am zweiten Finaltag haben sich die Medaillenhoffnungen für Christine
Schaffner nicht erfüllt. Nach Silber im Sprint erreichte sie über die
Mitteldistanz Rang 5. Mehr als eine Minute fehlte ihr zu Bronze.
Immerhin konnte sie sich aber über einen Diplomgewinn freuen. Die
weiteren Schweizerinnen klassierten sich ausserhalb der Top 10. Pech
hatte Beat Schaffner zu beklagen, der auf Rang 7 fuhr und das Diplom um
lediglich eine Sekunde verpasste. Bei Halbzeit des Rennens war er gar
noch an zweiter Stelle gelegen.
Beat Schaffner verdankte seinen schnellen Mittelteil unter anderem dem starken Finnen Samuli Saarela, der direkt hinter ihm startete. Schaffner wurde vom späteren Sieger nach einem Drittel des Rennens eingeholt und konnte ihm eine Zeit lang folgen. In in einer längeren Steigung musste er aber abreissen lassen. "Ich bin danach sauber fertiggefahren und hatte nur noch zwei kleine Unsicherheiten", so Schaffner. Hätte er etwas länger mit dem Finnen mitziehen können, wäre eine Medaille dringelegen. So verpasste er das Diplom um nur eine Sekunde und wurde Siebter. "Die Freude über den guten Lauf überwiegt trotzdem", liess sich der Berner keine Enttäuschung anmerken.
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| Beat Oklé auf dem Weg zu Rang 24.
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Von Freude wollte seine Frau Christine hingegen gar nichts wissen: "Ich bin nicht zufrieden. Zum einen Posten, mit zweifelhaften Wegklassierungen, habe ich zwei Minuten verloren. Ohne diesen Fehler hätte ich schon locker eine Medaille geholt." Hinzu kamen dann noch zwei Fehler von einer halben Minute. Rang 5 und der Gewinn eines Diploms vermögen da nicht zu trösten. "Ich hatte heute auch keine guten Beine, wobei ich physisch so parat bin, dass das eigentlich nichts ausmachen sollte", so die achtfache WM-Medaillengewinnerin, die von einem technisch einfachen Kurs sprach.
Die Strecke stellte kartentechnisch tatsächlich keine richtig schwierigen Aufgaben und forderte die Fahrer durch viele harte Steigungen vor allem körperlich. Hinzu kamen steinige und sandige Wege, die sehr ruppig befahrbar waren. Viele Posten, wie an einem Mitteldistanz-Wettkampf üblich, waren auch nicht gesetzt, sodass letztlich die starken Mountainbiker grosse Vorteile hatten.
"Dieses Gelände liegt mir", sagte Simon Seger im Ziel. Er freute sich über seine beste Klassierung über die Mitteldistanz. Vor allem weil er sich mit seinem 13. Rang wohl einen Platz in der ersten Schweizer WM-Staffel für Samstag gesichert hat. "Ich musste heute ein paar Mal anhalten, um die korrekte Richtung zu haben. Aber es hat sich gelohnt diese Zeit zu investieren."
Die Männer wie die Frauen erzielten ein gutes Teamergebnis. Maja Rothweiler (12.), Ursina Jäggi (20.) und Beat Oklé (24.) schafften es ebenfalls in die Top 30. (pin)
Rangliste Mitteldistanz
Frauen (14,9 km/435 m/17 Posten): 1. Michaela Gigon (Ö) 1:00:39. 2. Rikke Kornvig (Dä) 0:33 zurück. 3. Marika Hara (Fin) 1:14. 4. Anna Kaminska (Pol) 2:06. 5. Christine Schaffner (Schliern b. Köniz) 2:17. Ferner: 12. Maja Rothweiler (Moosseedorf) 4:54. 20. Ursina Jäggi (Zofingen) 6:32. 31. Claudia Hünig (Murten) 11:36. 41. Corinne Hess (Münchenbuchsee) 16:47.
Männer (20,1 km/590 m/21 Posten): 1. Samuli Saarela (Fin) 1:06:34. 2. Adrian Jackson (Aus) 0:40. 3. Luca Dallavalle (It) 3:28. Ferner: 7. Beat Schaffner (Schliern b. Köniz) 4:11. 13. Simon Seger (Zürich) 7:13. 24. Beat Oklé (Winterthur) 9:19. 34. Urs Dauwalder (Baden) 12:50. 54. Jonas Wicky (Tafers) 19:06. Postenfehler: Rolf Wermelinger (Zollikofen).
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(13-07-2010)
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