Daniel Hubmann gewinnt mit seinem finnischen OL-Klub Koovee die Jukola-Staffel. Mit Baptiste Rollier, Fabian Hertner und Andreas Rüedlinger klassieren sich weitere Schweizer Eliteläufer in den Top Ten.

2016 jukola men
Daniel Hubmann und Koovee feiern den Sieg.


 
Daniel Hubmann lief für Koovee die Schlussstrecke der Jukola, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag ausgetragen wurde. Hubmann konnte die siebte und zugleich längste Strecke (16,6 Kilometer) mit einem Vorsprung von rund fünf Minuten in Angriff nehmen. Dem Schweizer gelang es diesen Vorsprung ins Ziel zu retten, die Verfolgerteams konnten den Rückstand jedoch bis auf etwas mehr als eine Minute reduzieren. Hubmann blieb zwar ohne nennenswerten Fehler, aber er habe dank des sicheren Vorsprungs wohl «nicht immer voll aufs Tempo gedrückt».

Für Koovee ist es der erste Jukola-Sieg seit 50 Jahren. Der finnische Staffelwettkampf wurde in diesem Jahr im Südwesten des Landes ausgetragen, in Lappeenranta. Am Start standen über 1700 Teams à sieben Läufer. Die Staffel begann am späten Samstagabend, Kovee lief als Siegerteam nach etwas mehr als acht Stunden Laufzeit über die Ziellinie. Das Rennen wurde auch geprägt vom Wetter: Dieses präsentierte sich mit anhaltendem Regen äusserst garstig.

Hinter Koovee komplettierten die Teams von IFK Lidingö SOK (SWE) und Kalevan Rasti (FIN) das Podest. Im Team von Kalevan Rasti waren auch zwei Schweizer vertreten. Baptiste Rollier lief die dritte, Fabian Hertner die fünfte Strecke. Mit dem Franzosen und mehrfachen Weltmeister Thierry Gueorgiou verfügten die Finnen zudem über einen starken Schlussläufer. Sowohl Rollier als auch Hertner verloren auf ihren Teilstrecken einen respektive zwei Ränge, konnten ihr Team jedoch in Nähe der Spitzenplatzierungen halten. 

Mit Halden SK klassiert sich zudem ein weiterer Schweizer Elitkaderathlet in den Top Ten der traditionsreichen Staffel. Andreas Rüedlinger lief für die Norweger die Startstrecke. Er beendete diese als 29. – mit einem Rückstand von etwas mehr als zwei Minuten auf die Spitze.

Unter den über 1700 Teams waren auch reine Schweizer Klubteams vertreten. Als bestes Team überquerte die erste Mannschaft des OLC Kapreolo die Ziellinie. Die Zürcher klassierten sich auf dem 166. Rang, mit einer Laufzeit von total zehneinhalb Stunden. Die Mannschaft der OL Regio Wil wird derweil 215., jene von Bussola OK läuft auf den 246. Rang. (SF; Bild: Facebook/Markus Siivola)

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