Am Sonntag treffen sich die Schweizer Orientierungsläufer zur Schweizermeisterschaft im Staffel-OL. Diese findet auf dem Hasenberg bei Spreitenbach statt – mit zahlreichen Topteams.

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Die SOM findet bei Spreitenbach statt.
Der Hasenberg-Heitersbergwald dient am kommenden Wochenende – am ersten Juli-Sonntag – als Treffpunkt der Orientierungsläufer aus der ganzen Schweiz. Grund ist die 49. Schweizermeisterschaft im Staffel-Orientierungslauf (SOM), für welche dieses Jahr der Wald westlich und südlich von Spreitenbach in Richtung Kindhausen ausgesucht wurde. Gestartet wird in den jeweiligen Alterskategorien in einer 3er-Staffel. Start der ersten Kategorien und Läufer wird um 10.30 Uhr beim Bauernhof Heitersberg der Familie Töngi oberhalb von Spreitenbach sein. Wenn die letzten Läufer für den ersten Strecketeil um 11 Uhr gestartet sind, werden wenige Minuten später bereits die Erstgestarteten ihre Kollegen oder Kollegin per Handschlag auf die zweite Strecke schicken.

Insgesamt erwarten die Organisatoren, die ortsansässige OLK Piz Hasi verstärkt mit einem Team der OLG Zürich, gegen 1100 Teilnehmende in insgesamt 20 Kategorien. Der ganze Anlass wird von etwa 80 Helfern mitgetragen. Die Sieger mit der längsten Strecke und der schnellsten Totalzeit werden um etwa 13.15 Uhr im Ziel erwartet. 



Die Teilnehmenden erwartet ein anspruchsvolles abwechslungsreiches Gelände: Das Laufgebiet liegt zwischen 500 und 700 Metern über Meer. Obwohl im Mittelland gelegen, hat das Gelände teilweise fast voralpinen Charakter. Die interessanten Geländeformen im Osthang sind durch Moränenablagerungen der Eiszeit entstanden. In diesem Hang gibt es praktisch keine Dornen, dafür einige markante Felsblöcke und grosse Steine. Gezeichnete Kuppen können darin drei bis vier Meter hoch sein. Hangpartien stellen die Athletinnen und Athleten vor interessante Routenwahlprobleme. Der relativ flache Rücken des Heitersberges erfordert wiederum die rasche Umstellung von der Grob- zur Feinorientierung.

An der SOM werden auch zahlreiche Athleten erwartet, die teils zu den weltbesten Orientierungsläufer gehören. So startet beispielsweise der sechsfache Weltmeister und Gesamtweltcupsieger Daniel Hubmann mit seinen Brüdern Martin und Beat bei den Herren Elite. Bei den Damen Elite wiederum sind die Siegerinnen des vergangenen Jahres mit von der Partie. Dabei handelt es sich ebenfalls um ein Familienteam: Die Geschwister Julia, Lilly und Paula Gross wollen ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen. (pd/SF)

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