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OL und Corona
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6 Jahre 1 Monat her #1017
von Guido J. Studer
Guido J. Studer antwortete auf OL und Corona
Die Ideen von Christoph zur Sicherung der Wettkämpfe trotz Coronavirus-Epidemie kann ich als altgedienter und immer noch aktiver OL-Läufer weitgehend unterstützen.
Soweit es um organisatorische Massnahmen geht, bin ich mit ihm voll einverstanden.
Was für mich jedoch völlig inakzeptabel ist, ist sein Vorschlag für ein Startverbot für Ü65.
Das wäre nicht nur eine Diskriminierung einer wesentlichen Gruppe aller OL-Läuferinnen und -Läufer, sondern eine inakzeptable Bevormundung.
Lieber Christoph, es ist nicht deine Aufgabe, ältere OL-Läuferinnen und -Läufer zu schützen. Wir sind weder kleine Kinder noch senile Alte, die nicht mehr selber entscheiden können, was für sie gut oder schlecht ist.
Jede und jeder über 65, die/der diese Sportart noch aktiv betreibt, kann die Risiken sehr wohl selber abwägen und braucht nicht die -vielleicht gut gemeinte - Hilfe der Jungen.
Und wenn die ältere Generation nicht mehr zum OL zugelassen würde, müsste sie sich konsequenterweise auch aus den Hilfstätigkeiten bei den Vorbereitungen, bei der Logistik, bei den Kinderbetreuung usw. zurückziehen, was schlussendlich einigen jungen Läuferinnen und Läufer die Teilnahme verunmöglichen würde. Das wollen wir alle sicher nicht.
Guido J. Studer, H80
Soweit es um organisatorische Massnahmen geht, bin ich mit ihm voll einverstanden.
Was für mich jedoch völlig inakzeptabel ist, ist sein Vorschlag für ein Startverbot für Ü65.
Das wäre nicht nur eine Diskriminierung einer wesentlichen Gruppe aller OL-Läuferinnen und -Läufer, sondern eine inakzeptable Bevormundung.
Lieber Christoph, es ist nicht deine Aufgabe, ältere OL-Läuferinnen und -Läufer zu schützen. Wir sind weder kleine Kinder noch senile Alte, die nicht mehr selber entscheiden können, was für sie gut oder schlecht ist.
Jede und jeder über 65, die/der diese Sportart noch aktiv betreibt, kann die Risiken sehr wohl selber abwägen und braucht nicht die -vielleicht gut gemeinte - Hilfe der Jungen.
Und wenn die ältere Generation nicht mehr zum OL zugelassen würde, müsste sie sich konsequenterweise auch aus den Hilfstätigkeiten bei den Vorbereitungen, bei der Logistik, bei den Kinderbetreuung usw. zurückziehen, was schlussendlich einigen jungen Läuferinnen und Läufer die Teilnahme verunmöglichen würde. Das wollen wir alle sicher nicht.
Guido J. Studer, H80
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6 Jahre 1 Monat her #1016
von Koster
Koster antwortete auf OL und Corona
Hoi Christoph
Ich sehe es genau so und unterstütze deine Vorschläge. Danke
Gruss
Martin
Ich sehe es genau so und unterstütze deine Vorschläge. Danke
Gruss
Martin
Folgende Benutzer bedankten sich: Armin Amstad
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- Christoph Salzmann
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6 Jahre 1 Monat her #1015
von Christoph Salzmann
OL und Corona wurde erstellt von Christoph Salzmann
Die Frage in den nächsten Wochen lautet: OL durchführen oder nicht?
Ich sehe folgende Möglichkeiten für die Durchführung von OLs in den nächsten Wochen:
- Der Lauf an sich ist unkritisch (es bräuchte da schon ein Riesentram...)
- Garderobe im Freien (ist fast überall möglich, Hallen sind Luxus...Auto geht auch oder bereits angezogen anreisen)
- Keine Duschen (für den echten OL-LäuferIn nichts neues)
- keine Festwirtschaft oder stark eingeschränkt mit Abstand und grosser Hygiene
- keine Hängeranglisten (online reicht)
- keine Massenstarts bei grossen Läuferansammlungen (rasches Handeln für Tomila und Nom, evtl. durch Startvereinzelung?)
- Vereinzelte Anmeldung oder online
- Stark vereinzeltes Auslesen
- Evtl. Startverbot für Ü65 (Nicht als Diskriminierung sondern als Schutz)
- OLs mit notwendigem Transport zu von Start/Ziel sind kritisch
Es braucht nun Flexibilität der Organisierenden Klubs im Sinne von „Survival of the adaptable“. Denn: Panik, Polemik und Hysterie bringen den OL nicht durch den Frühling...
Ich sehe folgende Möglichkeiten für die Durchführung von OLs in den nächsten Wochen:
- Der Lauf an sich ist unkritisch (es bräuchte da schon ein Riesentram...)
- Garderobe im Freien (ist fast überall möglich, Hallen sind Luxus...Auto geht auch oder bereits angezogen anreisen)
- Keine Duschen (für den echten OL-LäuferIn nichts neues)
- keine Festwirtschaft oder stark eingeschränkt mit Abstand und grosser Hygiene
- keine Hängeranglisten (online reicht)
- keine Massenstarts bei grossen Läuferansammlungen (rasches Handeln für Tomila und Nom, evtl. durch Startvereinzelung?)
- Vereinzelte Anmeldung oder online
- Stark vereinzeltes Auslesen
- Evtl. Startverbot für Ü65 (Nicht als Diskriminierung sondern als Schutz)
- OLs mit notwendigem Transport zu von Start/Ziel sind kritisch
Es braucht nun Flexibilität der Organisierenden Klubs im Sinne von „Survival of the adaptable“. Denn: Panik, Polemik und Hysterie bringen den OL nicht durch den Frühling...
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