Der Massenstart schloss die Bike-OL EM in Polen ab. Der Sieger Anton Foliforov (RUS) und der Zweitplatzierte Kare Kaskinen (FIN) setzten sich bei den Herren ab. Die Schweizer kamen im nachfolgenden grossen Feld als 9. (Simon Brändli) und 13. (Adrian Jäggi) ins Ziel. Bei den Damen wurde Maja Rothweiler 12.

Mit diesem Resultat war Maja Rothweiler nicht zufrieden: „Ich hatte heute keine guten Beine und habe einige Routenwahlen schlecht gewählt.“ erläutert sie. Das Feld der Frauen dominierte heute die Dänin Camilla Soegaard . Sie kommt mit 2:22 Vorsprung als erste ins Ziel und sichert sich die Goldmedaille.

Besser lief es Adrian Jäggi, welcher ein solides Rennen zeigte. „Im grossen Ganzen wählte ich nur wenige unsaubere Routen.“ Leider wurde Jäggi zum Schluss seine Pollenallergie zum Verhängnis. „Es ging durch ein hohes Grasfeld was mir Schwierigkeiten beim Atmen bereitete und einen Juckreiz auslöste.“ Trotzdem fand Jäggi zum Schluss noch Anschluss ans grosse Feld der Verfloger und er konnte die EM dem starken 13. Rang abschliessen.

Zwölf Sekunden vor Jäggi, mit 1:25 Rückstand auf den Sieger, klassiert sich Simon Brändli auf dem guten 9. Rang, mit nur drei Sekunden Rückstand auf ein Diplom. „Ich machte zu Beginn zwei grössere Fehler und musste mich dann alleine wieder zurück kämpfen.“ Durch den grossen Effort hatte er nicht mehr die frischesten Beine für den Schluss-Sprint, welcher über den vierten Platz entschied.

Die Schweizer ziehen nach soliden Leistungen mit guten Resultaten ein positives Fazit von der EM in Polen. „Die Betreuung war absolut grandios. Christine Schaffner hat grossen Einsatz geleistet und konnte uns perfekt auf die Wettkämpfe vorbereiten. Auch die Läufe waren immer sauber, fair und spannend,“ fasst Jäggi zusammen.

(Text: Noha Rieder)

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