Fabian Hertner läuft über die Mitteldistanz (6.0 Kilometer und 225 Höhenmeter) auf den Silberrang! Der in Winterthur lebende Baselbieter verliert dabei 25 Sekunden auf den Altmeister Thierry Gueorgiou, der sein letztes Weltmeisterschaftsrennen mit Gold krönte.

RSTXII 140909 1200pxwmNeben der Silbermedaille für Hertner, der seine dritte über die Middle-Distanz gewann, schaffte Daniel Hubmann als Fünfter ein Diplom, während Florian Howald ein solches als Siebter um 30 Sekunden verpasste. Nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun hatte Matthias Kyburz, der im Ziel als Zehnter fast zwei Minuten auf Weltmeister Gueorgiou verlor.

Fabian Hertner, der nach drei Jahren wieder ein Einzelmedaille gewann, war im Ziel nicht völlig aus dem Häuschen: „Es ist schön, wieder zurück auf dem Podest zu stehen, aber ich würde diese Medaille weder höher noch anders einstufen als meine anderen", sagte Hertner. Er habe gewusst, dass er, wenn er im Winter und Frühling beschwerde- und verletzungsfrei trainieren könne, ganz vorne mitlaufen könne. „Es war technisch wie auch physisch ein sehr guter Lauf, aber ich werde in der Analyse noch die Sekunden suchen, die zu Gold gefehlt haben", ergänzte der 32jährige nach dem Abschiedsrennen des „grossen" Thierry Gueorgiou, seinem Teamkollegen im finnischen Verein Kalevan Rasti.

RSTXII 140307 1200pxwmDaniel Hubmann war im Ziel enttäuscht über seinen 5. Rang: „Ich war schon überrascht, als ich beim Überlauf hörte, dass ich 40 Sekunden hinter Florian Howald liege. Ich hatte ein paar Bögen zu viel drin und fühlte mich nach der Langdistanz nicht wirklich spritzig."

Zwei Ränge hinter Hubmann, aber richtig glücklich mit seinem Resultat war Florian Howald, dem 30 Sekunden zu einem Diplom fehlten. "Als ich beim Überlauf hörte, wie gut ich im Rennen lag, wurde ich schon etwas nervös. Ich spürte dann auch, dass ich nicht mehr so im Fluss war. Aber mir war klar: Wenn ich den ersten Teil durchziehen kann, liegt ein Topresultat drin." Zudem sei er stolz, dass ihm nach dem Middle-Rennen mit Rang 21 im Vorjahr jetzt eine klare Reaktion gelungen sei.

Und was war mit Matthias Kyburz, dem bis vor dem Rennen amtierenden Weltmeister? Der verlor von Beginn weg kontinuierlich Zeit auf die Besten – er wählte gegenüber den Besten einige alternative Routen. Erklären konnte er sich die verlorene Zeit aber nur bedingt: „Ich bin nicht total enttäuscht, so schlecht war mein Lauf nicht. Vielleicht hat etwas die Sicherheit gefehlt, ich war zu wenig aggressiv", sagte Kyburz etwas ratlos.

 

 

Resultate Mitteldistanz Männer (6.0 km / 225 m / 24 Posten):
1. Thierry Gueorgiou (FRA) 33:12; 2. Fabian Hertner (SUI) +00:25; 3. Oleksandr Kratov (UKR) +00:30; 4. Johan Runesson (SWE) +00:46; 5. Daniel Hubmann (SUI) +00:47; 6. Gustav Bergman (SWE) +00:48; 7. Florian Howald (SUI) +01:18; 10. Matthias Kyburz (SUI) +01:54

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