Zum Abschluss eine Silbermedaille sowie ein Diplom: Das Schweizer Juniorenteam zeigt an den JWOC in Finnland einen guten Abschluss der Titelkämpfe.

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Silber für die Juniorinnen mit Valérie Aebischer,
Simona Aebersold und Sofie Bachmann...



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…und ein Diplom für die Junioren mit Nick Gebert,
Pascal Buchs und Joey Hadorn.

Nochmals können die Juniorinnen und Junioren des Swiss Orienteering Team in Finnland eine Medaille feiern. Am letzten Tag der Junior World Orienteering Championships (JWOC) sichern sich die Juniorinnen mit Valérie Aebischer, Sofie Bachmann und Simona Aebersold die Silbermedaille in der Staffel.

Die Schweizerinnen befinden sich dabei am Samstag von Beginn weg auf Medaillenkurs. Bereits auf der ersten Strecke erwischt Valérie Aebischer einen guten Start. Lediglich bei Posten 5, kurz vor der Zuschauerpassage und kurz vor Ende des Rennens hatte sie Unsicherheiten zu beklagen. Mit zwei Minuten Rückstand übergibt die Fribourgerin an dritter Stelle liegend, hinter Norwegen und Schweden. «Ich konnte das Rennen damit offen halten», sagt Aebischer.

Sofie Bachmann kann auf der zweiten Strecke den dritten Rang halten, gleichzeitig den Rückstand auf die beiden skandinavischen Teams jedoch etwas verkleinern. «Technisch bin ich sehr zufrieden», sagt die Baselbieter. Sie wird zwischenzeitlich zwar von den Französinnen und den Däninnen überholt, kann auf der Schlussschlaufe diese Rangverluste wieder rückgängig machen. Die Schlussschlaufe hatte es generell in sich. Sie war technisch schwierig und zugleich diffus wegen der grünen Partien: «Es galt die Richtung mit dem Kompass immer sauber zu halten», sagt Bachmann.

Zum Abschluss zeigt die Schweizer Teamleaderin Simona Aebersold nochmals ihr Können, nachdem sie sich diese Woche alle Einzeltitel gesichert hatte. Diesmal bleibt Aebersold aber nicht fehlerfrei. Zu Posten 3 beispielsweise muss sie eine Unsicherheit hinnehmen, als sie den Posten zu weit rechts anpeilt. Dazu kommen weitere kleine Unsicherheiten im Verlauf des Rennen: «Ich war physisch heute langsam am Limit», so die Brüggerin. Dennoch schafft sie es noch einen Rang gut zu machen. Aebersold sichert der Schweiz die Silbermedaille, hinter den Schwedinnen und vor den Norwegerinnen.

Ein Diplom gibt es zum Abschluss der Titelkämpfe für die Schweizer Junioren. Nick Gebert, Pascal Buchs und Joey Hadorn laufen im rund eineinhalbstündigen Wettkampf auf den fünften Rang: «Das Normalziel haben wir damit erreicht», sagt Schlussläufer Hadorn, der diese Woche bereits Bronze im Sprint gewinnen konnte. Eine Medaille verpassen die Schweizer Junioren lediglich um eineinhalb Minuten. Edelmetall geht an Norwegen, Finnland und Russland.

Das Staffelrennen der Junioren beginnt mit einem sauberen Auftakt von Nick Gebert. Er läuft in seiner ersten JWOC-Staffel ein gutes Rennen: «Ich war sehr nervös, wusste aber, dass es gut kommt, wenn ich mich aufs Technische konzentriere», sagt der Aargauer. Gebert übergibt an achter Stelle und mit rund zwei Minuten Rückstand auf den späteren Sieger Norwegen. Ein Diplom ist aber bereits beim ersten Wechsel in Reichweite, weil vor der Schweiz auch Teams Nummer 2 von anderen Nationen liegen, die in der Schlussrangliste nicht gewertet werden.

Pascal Buchs auf dem zweiten Abschnitt kann die Position der Schweizer im Rennen halten. Er hat jedoch mit Unsicherheiten im Schlussteil zu kämpfen, bevor er an Joey Hadorn übergibt. Letzterer zeigt zum Ende seiner Juniorenzeit nochmals ein beherztes Rennen: «Sicher lief aber nicht alles optimal», sagt der Berner selbstkritisch. Ein paar Routenwahlfehler haben sich in Hadorns Lauf eingeschlichen und am Ende musste der Berner noch einen Platz abgeben. Dies, weil auf seinem angepeilten letzten Posten keine Zeitmessungseinheit vorhanden war und Hadorn dort kurz und minim korrigieren musste. «Das ist ärgerlich, aber zum Glück ging es nicht um eine Medaille», sagt Hadorn.

Mit dem Staffelrennen gingen die JWOC im finnischen Tampere zu Ende. Die Bilanz der Schweizer Juniorinnen und Junioren kann sich sehen lassen. Sechs Medaillen nehmen die Schweizer mit nach Hause. Zudem haben sie auch drei Diplome im Gepäck.
(Text: SF; Bilder: Christian Aebersold)

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