Die Siegerteams der diesjährigen Staffel-Schweizermeisterschaft (SOM) kommen sowohl bei den Herren als auch bei den Damen Elite von der OL Norska. Die 330 angemeldeten Mannschaften trotzten der Hitze, das Thermometer zeigte zeitweilen 35 Grad an.

2019 SOM DamenElite
Das Siegerteam bei den Damen


2019 SOM HerrenElite Podest
Podest der Herren Elite


2019 SOM DamenPodest
Podest der Damen Elite

Auf der Karte «Liebegg Nord» wurden heute Sonntag die Schweizermeisterschaften im Staffel-OL ausgetragen. Die Temperaturen stiegen in Hunzenschwil (AG) auf 35 Grad Celsius an, was wohl auch dazu führte, dass die Laufzeiten etwas länger ausfielen als erwartet. Trotzdem sprechen die Organisatoren des OL-Klubs Argus von einem erfolgreichen Wettkampftag ohne grössere Zwischenfälle.

Bei den Damen Elite konnte die OL Norska ihren Titel verteidigen. Martina Ruch konnte schon auf der Startstrecke einen knapp vierminütigen Vorsprung herauslaufen. Auf der zweiten Strecke, welche etwas kürzer war als die erste und dritte, folgte für OL Norska Sarina Jenzer. Im Ziel konnte sie noch mit einem Vorsprung von 30 Sekunden an die Schlussläuferin Sabine Hauswirth übergeben. Diese konnte die nächsten Verfolgerin - Paula Gross von der OL Zimmerberg - weiter distanzieren. Letztlich erreichte Hauswirth das Ziel mit einem Vorsprung von 4.32 Min, dies obwohl ihr zwei grössere Fehler unterliefen. Wie schon im letzten Jahr ging die Silbermedaille an die drei Schwestern Julia Jakob, Lilly und Paula Gross. Das Podest wurde vom zweiten Team der OL Norska komplettiert. Anja Probst, Valerie Aebischer und Siri Nyffeler erreichten das Ziel mit einem Rückstand von 14 Minuten, dennoch reichte es ihnen mit einem deutlichen Vorsprung auf Rang vier auf das Podest.

Sabine Hauswirth lobte nach dem Lauf die Bahnlegung: «Viele kurze Postenabschnitte wechselten sich mit kniffligen Routenwahlen ab.» In den dicht bewachsenen Gebieten war vor allem sauberes Kompasslaufen erforderlich. Obschon sich der Mittellandwald als sehr grün präsentierte, führte die Bahn auch durch schnell belaufbare Teile.

Etwas knapper fiel die Entscheidung bei den Männern aus. Nach der ersten Strecke lag noch der OLK Rafzerfeld in Führung, dicht dahinter folgte der OLV Basselland. Mit einem starken Lauf konnte jedoch Florian Schneider von der OL Norska sein Team von der vierten Position bis ganz nach vorne bringen. Er konnte letztlich mit einem Vorsprung von über 2.47 Min an Schlussläufer Joey Hadorn übergeben. «Auf einer längeren Route konnte ich nach kleineren Richtungsfehlern die vor mir liegenden Läufer Reto Egger und Noah Zbinden einholen und überholen», erzählt Florian Schneider. In der Folge verschärfte er das Tempo weiter und konnte so mit einem guten Vorsprung an Joey Hadorn übergeben. Dieser sprach von einem durchzogenen Lauf, nach Fehlern im ersten Teil konnte er sich auf der Schlussschlaufe jedoch noch einmal steigern. «Nach einigen Versuchen in diesem Trio die SOM zu gewinnen, ist eine Genugtuung», freut sich Joey Hadorn über den Sieg. Silber ging an das Team des OL-Klubs Rafzerfeld mit Reto Egger, Andreas und David Rüedlinger. Auf dem dritten Rang klassierte sich das Team von der ol.biel.seeland mit Nils Eyer, Silvan Ullmann und Fabian Aebersold.

Text: Annalena Schmid

Bilder: OLK Argus

 


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