Im Mitteldistanz-Final können die Schweizer nicht ganz an die Leistungen im Qualifikationslauf anknüpfen. Einzig Martin Sacher (M60) schafft als Dritter eine Rangierung auf dem Podest. Die Resultate haben auch Einfluss auf die Finalzuteilung im abschliessenden Langdistanz-OL.

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Martin Sacher spurtet kraftvoll ins Ziel

Gleiches Laufgebiet, gleiche Konkurrenten – andere Disziplin, andere Laufanlage! Wie schon im letzten Jahr in Dänemark sind die „Forest Qualification“ und der „Middle Final“ im gleichen Wald ausgetragen worden. Auch in Lettland hatte der Qualifikationslauf vom Dienstag eher Langdistanz-Charakter. Die Posten standen zwar grundsätzlich auch an braunen Objekten. Das Gelände war trotzdem weniger detailreich. Mehreren Schweizern gelangen gute bis sehr gute Leistungen. Ob eine Wiederholung am Final vom Mittwoch möglich ist, blieb eine offene Frage.

Die Antwort kam am Finaltag fast postwendend. In einem „Meer“ von Hügeln, Kuppen, Löchern und Senken gab es durchaus persönliche Bravourleistungen. Wenn die Besten der verschiedenen Vorläufe auf der gleichen Bahn laufen, wird das Leistungsvermögen der Einzelnen sichtbar. Erfreulicherweise konnte Martin Sacher bei H60 seinen 3. Rang in der Quali mehr als bestätigen. Dank einem fulminanten Endspurt lief er auch im Final die drittschnellste Zeit und gewann die Bronzemedaille.

Am Donnerstag besteht die Möglichkeit, sich in einem weiteren Model-Event auch auf das Langdistanz-Finale vom Freitag einzustimmen. Er dürfte aber für viele ein willkommener Ruhetag sein. Das hängt wohl auch davon ab, mit welchen Ambitionen man am Schlusstag an den Start gehen will. Das Abschneiden im Mittel-Final dürfte einigen noch einen Platz im A-Final gekostet haben.

(Text und Bilder: Mario Ammann)

 

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