Die Schweiz geht an der Senioren-WM auch im abschliessenden Langdistanz-Final nicht leer aus. Francesco Guglielmetti steht als Dritter auf einem gut besetzten Podest. Stefan Bolliger, Yvette Zaugg, Daniel Hotz und Othmar Sauter schnuppern als Vierte und Fünfte an den Medaillen. Das Laufgebiet lässt noch einmal keine Wünsche offen.

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Francesco Guglielmetti nur 3 Sekunden hinter Silber

Strahlendes Wetter am letzten Tag der diesjährigen Senioren-WM in Lettland. Die rund 3‘500 Teilnehmer am Langdistanz-OL treffen sich 40 km nördlich von Riga direkt am Meer. Der Ostsee entlang geht es auch zum Start. Ein faszinierendes Bild.

So schön sich diese Kulisse präsentierte, so fantastisch war auch das Laufgelände. Ulu Aeschlimann, der als IOF Senior Event Adviser im Einsatz war und schon an zahlreichen Masters teilgenommen hat, ist überzeugt, dass die Senioren an ihrer WM noch nie in solch schönem Gelände laufen durften. Es war wieder ein ständiges Auf und Ab, meist quer zu den wenigen Wegen und Pfaden. Je nach Untergrund – Sand oder Erde – waren diese unterschiedlich gut zu belaufen.

Zu Medaillenehren kam Francesco Guglielmetti in der Kategorie M65. Nur 3 Sekunden trennten ihn von Silber. Altmeister Sigurd Daehli (NOR) hatte als Schnellster einen deutlichen Vorsprung. Hervorragende Ränge erzielten auch Stefan Bolliger (M55) und Yvette Zaugg (W70) als Vierte sowie Daniel Hotz (M50) und Othmar Sauter (M85) als Fünfte. Andere mögliche Trümpfe stachen diesmal nicht. Das Gebiet war sehr selektiv. Auch andere Favoriten sind zweifellos unter ihren Erwartungen geblieben.

Ein ausführlicher Bericht folgt im nächsten Swiss Orienteering Magazine. Die Masters 2020 finden im August in und um Kosice in der Slowakei statt.

(Text und Bilder: Mario Ammann)

 

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