Kürzlich wurde das neue Verbandsförderkonzept von Swiss Orienteering fertiggestellt und ist nun online einsehbar. Das Konzept beschreibt den idealen Ausbildungsweg vom Anfänger bis zur Weltmeisterin.

Grafik FTEM NEU
FTEM-Förderkonzept

Im Laufe des vergangenen Jahres wurde das neue Förderkönzept von Swiss Orienteering erarbeitet und wird nun schrittweise in den verschiedenen Fördergefässen eingeführt. Das neue Verbandsförderkonzept richtet sich dabei nach dem FTEM-Förderkonzept, welches Swiss Olympic als Rahmenkonzept sportartenübergreifend vorgibt. Das Rahmenkonzept FTEM beschreibt den Lern- und Entwicklungsprozess eines Sportlers im Breitensport sowie im Leistungssport.

Im OL-spezifischen FTEM-Konzept ist festgelegt, welche Angebote für Sportlerinnen und Sportler auf welcher Stufe zur Verfügung stehen und was dabei die jeweiligen Verbandsaktivitäten sind. Dabei steht F für Foundation (Fundament, Grundlagen, Basis), T für Talent, E für Elite und M für Mastery (Weltklasse). Jeder dieser Schlüsselbereiche ist wiederum in mehrere Phasen unterteilt. Es handelt es sich dabei um ein Kontinuum, bei dem die Übergänge der einzelnen Phasen fliessend sind und Breiten- und Leistungssport gleichermassen eingebunden sind. Zudem wird aufgezeigt, wie Wissen und Technik für den Sport von den Trainerinnen und Funktionären vermittelt werden.

Planungskreislauf als zentraler Bestandteil

Kurt Schmid, Hauptverfasser des neuen Förderkonzepts, erklärt: «Die wichtigste Erneuerung des Förderkonzepts ist der Planungskreislauf, welcher übergeordnet über den verschiedenen Bereichen des Konzepts steht.» Mit dem neuen Konzept sollen dabei zwei Ziele erreicht werden. Mit der Umstellung auf das FTEM-Konzept wird einerseits einer Forderung von Swiss Olympic nachgekommen, die auch mit finanziellen Mitteln verbunden ist, andererseits soll damit auch der Orientierungslauf massgeblich weiterentwickelt werden und damit zur Förderung der OL-Weltmeisterinnen und -Weltmeistern der Zukunft beitragen.

Hier können weitere Informationen zum Förderkonzept nachgelesen werden und hier können sich Interessierte das Förderkonzept ansehen.

In der nächsten Ausgabe des Swiss Orienteering Magazines, welche Ende Juni erscheint, wird das neue Förderkonzept genauer beleuchtet. Ebenfalls zu lesen ist ein Kurzinterview mit Kurt Schmid, Hauptverfasser des Konzepts. Weitere Informationen zum Swiss Orienteering Magazine sind hier zu finden.

(Text: Annalena Schmid/Swiss Orienteering)

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