Über 2'000 Teilnehmende aus 23 verschiedenen Nationen durfte die Swiss Orienteering Week zum Start am vergangenen Wochenende in Arosa begrüssen. Hartgesottene OL-Läufer*innen sowie unzählige Helfer*innen trotzten dem dicken Nebel und verbreiten in der Feriendestination Arosa das OL-Fieber und viel gute Laune beim ersten Grossanlass nach Covid-19.

Mit der ersten Etappe am Sonntag startete die Swiss Orienteering Week Arosa am Wochenende in eine Woche ganz im Zeichen des OL-Sports. Trotz Nieselregen liessen sich die Läufer*innen nicht davon abhalten, im Gelände Arosa Obersee ihre Posten zu suchen und das waldige, coupierte Gelände so rasch als möglich zu bewältigen. Die Waldsprintetappe startete im berühmten Aroser Eichhörnliwald. Nach der Passage über den Golfplatz musste das Lauftempo dem kartentechnisch schwierigen Gelände angepasst werden. Rassig ging es dann hinunter in Richtung Obersee, bis schliesslich nach einer herausfordernden Passage im Seeboden das Ziel im Ortskern von Arosa erreicht wurde. Der Nebel und die dicken Wolken machten die Orientierung sicherlich noch ein Stück schwieriger, was den Teilnehmenden allerdings nicht anzumerken war. Mit guter Laune und stolzen Gesichtern, erreichten OL-Begeisterte aller Altersklassen das Ziel im Aroser Wettkampfzentrum.

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Mit der ersten Etappe im Gelände Arosa Obersee ist die Swiss O Week erfolgreich gestartet. (Foto: zvg)

Grossevent trotz Covid-19
Die Organisation einer Swiss O Week geht mit vielen Herausforderungen einher. Dass in der diesjährigen Ausgabe aufgrund der aktuellen Situation noch zusätzliche Hürden gemeistert werden müssen, war man sich im Organisationskomitee bewusst. Die entsprechend gute Vorbereitung und die Zuversicht wurden belohnt. Ganz nach der Devise „No Check – No OL“ darf nur starten, wer das persönliche und fixierte Kontrollarmband vorweisen konnte. Das disziplinierte Verhalten aller Beteiligten und die gute Organisation der Swiss O Week 2021 ermöglichten einen reibungslosen Ablauf während den ersten beiden Eventtagen. Als erster Grossanlass im Kanton Graubünden freuen sich Veranstalter und Teilnehmende gleichermassen über das Wiederaufblühen der Eventbranche.

Förderung des OL-Sports mit Schüler Cup
Als „OL-Mekka“ bezeichnete Konrad Graber, Präsident vom Verband Swiss Orienteering, die Destination Arosa. So liegt es nahe, dass auch der Aroser Nachwuchs bereits an der Swiss Orienteering Week teilnimmt. Im Rahmen des Schüler Cups lernten die SchülerInnen erst kürzlich während speziellen Ausbildungstagen die Tücken von OL-Karten kennen und sich im Gelände zu orientieren. Diese Kids starteten am Sonntag ebenfalls mit ganz viel Elan zur Waldsprintetappe. Vor dem Start zum Schülercup interviewte der Platz-Speaker die mit einer Fahne eingelaufenen Mädchen und Buben. Diese meinten stolz, sie hätten im Gelände vorher noch etwas geübt – und nervös seien sie vor dem Start überhaupt nicht.

Ausblick auf die nächsten Tage
Die Swiss O Week in Arosa geht noch bis am Samstag, 24. Juli, weiter. Auf die Teilnehmenden warten fünf weitere abwechslungsreiche Etappen mit viel Sonnenschein inmitten des einmaligen Bergpanoramas von Arosa. Zu erwähnen sind an dieser Stelle sicherlich die Eliteläufe, an welchen am Donnerstag und Freitag auch die grossen Namen aus dem OL-Nationalkader mitlaufen werden. Die Zieleinläufe aller Etappen können auf der Webseite der Swiss O Week auch über die Livecams mitverfolgt werden. Neben dem sportlichen Kräftemessen steht den Teilnehmenden aber auch ein breites Rahmenprogramm neben den Wettkämpfen zur Verfügung. Die Destination Arosa bietet dafür mit kulturellen Angeboten, naturnaher Erholung und Abenteuern im Arosa Bärenland oder dem Seilpark die nötige Prise Abwechslung neben dem Orientierungslauf.

Veranstalterwebsite

(Text: Nicole Fischler/Swiss O Week 2021)
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