Mit dem Sprint in der litauischen Hauptstadt Vilnius fand heute die Jugend-EM 2021 ihren Abschluss. Die Schweizer Nachwuchshoffnungen durften dabei zwei Diplome und einen Top-Ten-Rang feiern.

In der Altstadt von Vilnius mit ihren engen und verwinkelten Gassen sowie weitläufigen Parkanlagen wurden heute die letzten Medaillensätze der Jugend-EM (EYOC) in Litauen vergeben. Künstliche Hindernisse und abgesperrte Durchgänge erhöhten dabei die Schwierigkeit noch einmal zusätzlich.

Loïc Berger durfte dabei ein Diplom entgegennehmen, während Gold an den Tschechen Jan Strycek ging. Nach einem guten Lauf fehlten ihm lediglich vier Sekunden auf die  Medaillen – am Ende reichte es für den fünften Rang. Zu seinem Lauf sagt der 15-Jährige aus der Romandie: «Ich hatte einen guten Lauf und konnte mein Konzept sauber umsetzen. Ich denke, die Art des Laufgeländes mit technisch schwierigeren Passagen, aber auch Abschnitten, bei denen der läuferische Aspekt wichtig war, kam mir entgegen.» Die weiteren Schweizer H16-Läufer klassieren sich auf den Rängen 11 (Leander Wylenmann), 12 (Elia Gartmann) und 23 (Lukas Gasser).

Eine Kategorie höher lief Elia Ren als schnellster Schweizer auf den 18. Rang, während Gold an den deutschen Konrad Stamer ging. «Der Wettkampf war mental schwierig. Es gab viele gesperrte Durchgänge, deshalb war es wichtig die Routen sorgfältig zu planen», so der Tessiner. Nach einem gelungenen Start sei er ein zwei Mal zu wenig gut auf die Routenwahlen vorbereitet gewesen und gegen Ende fehlte auch die Energie für eine schnellere Laufzeit. Benjamin Wey erwischte keinen guten Start, konnte gegen Ende jedoch aufdrehen und läuft so auf den 21. Rang. Joschi Schmid klassiert sich auf dem 28. Rang und Martin Köhle auf Rang 36.

Bei den D16 rangieren sich die Schweizerinnen Leonie Mathis auf Rang 17, Anna Stüdeli auf Rang 18, Ladina Gasser auf Rang 23 und Minna Senn auf Rang 29. Die Goldmedaille ging derweilen an die Ungarin Rita Maramarosi. «Es war ein toller Sprint mit kniffligen Durchgängen, den ich auch ein bisschen geniessen konnte. Am Ende büsste ich jedoch noch etwas Zeit ein, da ich einige Male eine künstliche Absperrung übersah», so Leonie Mathis. Dennoch sei sie zufrieden, habe sie heute noch einmal ihr Bestes geben können.

Das zweite Diplom durfte heute Nina Hubmann entgegennehmen. Mit 32 Sekunden Rückstand auf die Siegerin aus Ungarn, Viktoria Mag, läuft sie auf den sechsten Rang. Mit Rosa Bieri auf Rang 10 läuft eine zweite Schweizerin Läuferin in die Top-Ten. Lisa Hubmann klassiert sich mit nur einer Sekunde Unterschied gleich dahinter auf Rang 11. Für Alina Niggli gibt es zum Abschluss der Jugend-EM den 16. Schlussrang im Sprint. «Ich bin sehr erleichtert, dass ich nach zwei missglückten Läufen die Jugend-EM mit einem guten Wettkampf abschliessen konnte», sagt Nina Hubmann zu ihrem ersten Einzel-Diplom an einer Jugend-EM. Insbesondere die künstlich gesperrten Durchgänge galt es frühzeitig zu erkennen und bei der Routenwahl entsprechend zu beachten.

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(Text: Annalena Schmid)

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