Im Mitteldistanzrennen des internationalen Euromeetings im Aletschgebiet setzten sich heute Tereza Janosikova aus Tschechien und Olli Ojanaho aus Finnland durch. Beste Schweizer waren Elena Pezzati und Fabian Aebersold.

Euromeeting Middle Elena Pezzati
Elena Pezzati
Im Rahmen des nationalen OL-Weekends auf der Bettmeralp misst sich in diesen Tagen auch die internationale Konkurrenz: Am Euromeeting gehen rund 150 Athletinnen und Athleten aus verschiedenen europäischen Nationalkadern an den Start. Das Feld besteht sowohl aus jüngeren Athletinnen und Athleten, bei denen es insbesondere darum geht, internationale Erfahrungen zu sammeln – aus diesem Grund hat etwa Swiss Orienteering auch einige Juniorinnen und Junioren selektioniert –, als auch aus Älteren. Dies insbesondere im Hinblick auf den Weltcup 2022 in Davos sowie die Heim-Weltmeisterschaften 2023 in Flims-Laax, die beide in alpinem Gelände stattfinden.

Im heutigen Mitteldistanzrennen der Damen setzte sich die Tschechin Tereza Janosikova durch. Die 22-Jährige aus Olomouc distanzierte ihre Konkurrenz auf den 3,7 Kilometern mit 220 Metern Steigung um über eineinhalb Minuten und mehr – insbesondere dank eines starken Schlussteils. Als beste Schweizerin klassierte sich Elena Pezzati auf Rang 5. «Ich freue mich sehr über dieses Resultat», so die Tessinerin. Sie habe sich zwar physisch nicht top gefühlt und gleich zu Beginn einen Fehler gemacht, der sie eine knappe Minute gekostet habe, dennoch zeigte sie sich zufrieden nach dem Lauf.

Bei den Herren, die eine Bahn von 5,1 Kilometern und 315 Metern
Euromeeting Middle Fabian Aebersold
Fabian Aebersold
Steigung zu bewältigen hatten, war das Resultat weniger deutlich: Die ersten drei Läufer rangierten sich innerhalb von nur wenigen Sekunden. Am Ende hatte der Finne Olli Ojanaho die Nase vorn, er konnte sich auf den letzten Posten an die Spitze setzen. Bester Schweizer war der 21-jährige Fabian Aebersold. «Vor allem technisch bin ich sehr zufrieden», so der Athlet aus Brügg. Er berichtet von lediglich ein paar kleinen Zeitverlusten und einer langsameren Route gegen Ende des Rennens.

Parallel zum Euromeeting gingen heute im Aletschgebiet auch rund 1500 Läuferinnen und Läufer am 11. Nationalen OL auf Postenjagd. In den Elitekategorien waren dabei Simona Aebersold und der Norweger Kasper Fosser die Schnellsten, in den Juniorenkategorien Lilly Graber und Florian Freuler.

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(Text: Véronique Ruppenthal, Fotos: Christian Aebersold)

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