Zum Auftakt des zweiten Teils der diesjährigen Junioren-WM stand heute die Mitteldistanz auf dem Programm. Dem Schweizer Team gelang ein solider Start in die Titelkämpfe, Alina Niggli gewann als Sechste ein Diplom.

An der heutigen Mitteldistanz an der Junioren-WM wurden die Junior*innen technisch gefordert. Im Gelände mit Steinplatten, anspruchsvollen Felsformationen sowie Dunkelgrün, das manchmal nur Labyrinth-artig zu durchqueren war, galt es bereits von Beginn weg präzis zu laufen. Im ersten Teil zeigte sich das Gelände offen und es herrschte weite Sicht. Danach galt es den Wechsel in das "grünere" Gebiet mit eingeschränkter Sicht und Belaufbarkeit gut zu meistern und die Technik entsprechend anzupassen.

Bei den Juniorinnen setzte sich die Favoritin Hanna Lundberg aus Schweden, welche bereits bei der Elite Weltcupläufe für sich entscheiden konnte, deutlich mit einem Vorsprung von über zwei Minuten durch. Als beste Schweizerin läuft Alina Niggli auf den sechsten Schlussrang. «Ich lief heute sehr kontrolliert und fokussierte mich auf einen technisch sauberen Lauf, das ist mir gut gelungen. Mit dem Resultat bin ich sehr zufrieden, es ist meine erste JWOC und ich wusste im Vorherein nicht, wo ich mich im Vergleich mit den anderen Konkurrentinnen befinde», freut sich Alina Niggli.

Mit Sanna Hotz auf dem siebten Rang läuft eine weitere Schweizerin in die Top-Ten. Lilly Graber wurde 18., Annick Meister 21., Ines Berger 41. und Vera Moser beendet das Rennen auf dem 71. Schlussrang.

Knappes Rennen bei den Junioren

Bei den Junioren war es der Ungare Zoltan Bujdoso, welcher sich zum neuen Junioren-Weltmeister über die Mitteldistanz küren konnte. Mit 1:16 Minuten Rückstand läuft Pascal Schärer in diesem enorm knappen Rennen auf den neunten Schlussrang. «Ich bin mit meinem Rennen sehr zufrieden. Ich konnte technisch kontrolliert laufen und so grosse Fehler vermeiden, auch der Wechsel ins diffusere und nochmals anspruchsvolle Gelände gelang mir gut. Ich konnte aus den Erfahrungen der letztjährigen JWOC-Mitteldistanz lernen, was mich sehr freut», bilanziert Schärer. Nun freue er sich bereits auf die weiteren Läufe.

Die weiteren Schweizer laufen auf die Ränge 12 (Benjamin Wey), 13 (Elia Ren), 18 (Joschi Schmid), 41 (Florian Freuler) und 54 (Dominic Müller).

Morgen geht es mit der Staffel weiter

Morgen geht es weiter mit der Staffel in ähnlichem Gelände. Massenstart der Frauen erfolgt um 11 Uhr Schweizer Zeit und um 13 Uhr für die Männer. Der Web-TV startet um 10:45 Uhr. Abgeschlossen wir die JWOC mit der Langdistanz am Sonntag. Ursprünglich hätten bereits Mitte Juli die Medaillen an der Junioren-WM (JWOC) in Portugal vergeben werden sollen. Doch aufgrund der damals vorherrschenden extrem hohen Waldbrand-Gefahr und dem daraus resultierenden Zutritts-Verbot für Wälder, mussten die Wettkämpfe über die Wald-Disziplinen auf anfangs November verschoben werden.

Das sind die Schweizer Staffelteams

Junioren:

SUI 1: Benjamin Wey, Pascal Schärer, Florian Freuler

SUI 2: Joschi Schmid, Elia Ren, Dominic Müller

Juniorinnen:

SUI 1: Vera Moser, Lilly Graber, Sanna Hotz

SUI 2: Annick Meister, Ines Berger, Alina Niggli

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(Text: Annalena Schmid, Fotos: Susana Luzir/Beat Roth)

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