Erica Huggler bei den Seniorinnen und Hansruedi Brand bei den Senioren halten bei den ewigen Punktelisten die Verfolger*innen sicher auf Distanz. Die beiden können wieder auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken mit entsprechend hohen Punktezahlen für die «ewigen» Punktelisten. Sowohl Huggler als auch Brand stehen nur noch einen Schritt vor der Überschreitung der 10'000 Punkte-Marke. Die Abstände auf den Rängen 1-10 sind meist so gross, dass es nur wenige Rangverschiebungen gibt. Mit 513 Senioren und 351 Seniorinnen ist die Anzahl der Punktesammler um 57 oder 6 Prozent tiefer als im Vorjahr.
Der Grund für die wenigen Verschiebungen auf den vorderen Rängen sind zahlreiche weiterhin sehr aktive, ältere Seniorinnen und Senioren. Langjährige grosse und vor allem auch erfolgreiche Präsenz an Schweizer Einzelmeisterschaften und Nationalen haben kumuliert zu beachtlichen Punktetotalen geführt. Solange die «alte Garde» gesund bleibt und an den Wettkämpfen teilnimmt, wird sie ihre Positionen tapfer verteidigen. Erica Huggler (1941) als beste Seniorin hat nun 9858 Punkte. Es folgen Elisabeth Pletscher (1944; 8259), Dorly Merz (1943; 8040) und Jolanda Koradi (1938; 7925). Jolanda ist die älteste aktive Läuferin. Dorly hat sie in dieser Saison wieder überholt.
Hansruedi Brand (1941) hat 9791 Punkte auf seinem Konto. Der Berner hatte mit Ernst Baumann als Dritter (1945; 8898) einen starken Herausforderer. Sie schlossen die H80-Jahrespunkteliste mit nur einem Punkt Differenz auf den Rängen eins und zwei ab. Mit Edi Baumgartner (1944; 4383) mischte ein Dritter punktgleich mit Baumann vorne mit. Baumgartner liegt momentan aber noch auf Rang 88. Zwischen Brand und Baumann ist weiterhin August Grüniger (1935; unverändert 9166). Franz Wyss (1948; 8292) ist neu auf Kosten von Adolf Koradi (1938; 8147) auf Rang fünf vorgerückt. Der «dienstälteste» Senior ist Valentin Humbel (1931; 6956). Er belegt aktuell Rang 15.
Hauptsache H/D35 plus
Man muss nicht nur mindestens 35 Jahre alt sein, sondern auch in einer Alterskategorie starten, um für einen Eintrag in den ewigen Punktelisten für Senior*innen in Frage zu kommen. Eine weitere Hürde ist das Minimum von 30 Punkten, mit welchen er/sie am Ende einer Saison in der Jahrespunkteliste geführt wird. In welcher (berechtigten) Kategorie man startet, spielt keine Rolle. Man darf auch in verschiedenen Kategorien starten. In die ewigen Punktelisten kommt aber nur die höchste der erzielten Punktezahlen. Folglich werden nicht einfach alle Ergebnisse von 30 Punkten und mehr aufsummiert.
Die Aufnahme in die ewigen Punktelisten erfolgt automatisch. Und weil die Listen auf den Jahrespunktelisten basieren, gelten die dortigen Bestimmungen. Nach der Saison 2025 stehen 2108 Senioren und 1136 Seniorinnen in den Listen. Diese sind – zusammen mit den Namen – ein Tummelfeld für Statistiken und Analysen. Das Besondere liegt an der Fortführung Saison für Saison. Wer von den Jüngeren hat das Potenzial, auf die vorderen Ränge vorzurücken? Denn bei einem Maximum von 215 Punkten pro Jahr brauchen auch Topläufer*innen mindestens fünf Jahre für weitere 1000 Punkte. In diesem Jahr haben 15 Seniorinnen und 13 Senioren 200 und mehr Punkte erzielt. Simone Niggli (D45), Margrit Michel (D70), Christian Ott (H45) und Hans Baumann (H85) brillierten mit dem Maximum. Das heisst: Sie gewannen LOM, MOM und SPM sowie fünf Nationale oder NOM. Margrit Michel (1952; 7744) hat mit ihren 39 möglichen «Senioren-Jahren» die beste Performance überhaupt. Sie kommt auf durchschnittlich 198,6 Punkte pro Jahr. Margrit liegt auf Rang sieben.
Rückmeldungen erwünscht
Die Hinweise jeweils nach der Publikation der Punktelisten sind sehr wertvoll. Ein möglicher «Fehler» ist die doppelte Nennung vor allem wegen unterschiedlichen Vornamen. Vielleicht können auch fehlende Jahrgänge und Kantone ergänzt werden. Wichtig sind klare Angaben zu den Läufer*innen mit Rang, Name und Punktezahl. Das gilt erst recht für die Meldung von Verstorbenen, damit Fehleinträge vermieden werden können (
Ewige Senioren-Rangliste 2025.pdf
Ewige_Seniorinnen-Rangliste_2025.pdf
(Text und Bilder: Mario Ammann)
