François Gonon wird neuer Nationaltrainer der Männer. Der Franzose tritt die Nachfolge von Pascal Vieser an, der nach der erfolgreichen WM in Italien seinen Rücktritt gegeben hat.

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François Gonon

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Im Juli noch Konkurrenten, bald Athlet und Trainer: Daniel Hubmann und François Gonon
Mit der Übernahme dieses Traineramts beendet der im französischen Jura lebende Gonon seine Karriere als internationaler Spitzenläufer. Seit 2005 gewann Gonon fünf WM- und zwei EM-Medaillen, worunter zweimal WM-Bronze über die Langdistanz (2008 und 2011) sowie dreimal Edelmetall mit der Staffel (Gold 2011 in Frankreich, Silber 2005 und Bronze 2014).

Sein Aufstieg und seine Karriere verliefen zusammen mit dem grossen Star der Franzosen, Thierry Gueorgiou. Die beiden gleichaltrigen Athleten begannen 1998 an der Junioren-WM in der Staffel mit der Medaillenjagd und gewannen an der diesjährigen WM in Italien knapp hinter der Schweiz gemeinsam die siebte internationale Staffelmedaille für Frankreich. Ebenfalls siebenmal klassierte sich der 35-jährige an WM-Einzelläufen in den Top 6.

Der direkte Wechsel vom Athleten zum Trainer sieht Matthias Niggli, Chef Leistungssport von Swiss Orienteering, als grossen Vorteil: "François Gonon ist eine Person, die weiss, was es braucht, um an der internationalen Spitze zu sein. Er ist direkt am Puls, seine riesige Erfahrung wird das Schweizer Team weiterbringen. Es ist zudem spannend, eine Persönlichkeit aus einer anderen Nation in unser Trainerteam zu integrieren. Das bringt neue Impulse.".

François Gonon wird bereits nächste Woche in Schottland gemeinsam mit Pascal Vieser und dem Team das erste Trainingslager im Hinblick auf die WM 2015 bestreiten. So ist ein lückenloser Übergang und eine gute Einarbeitung gewährleistet. (MN/NR)
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