Die Langdistanz der CISM-Weltmeisterschaften in Österreich wurde vom Schweizer Team dominiert: Matthias Kyburz und Fabian Hertner sorgten für einen Doppelsieg, fünf Schweizer Läufer reihten sich in den ersten Sechs ein.

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Podium der Langdistanz

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Matthias Kyburz mit dem Piloten

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Spezialtransport für den Sieger
Im sehr gut belaufbaren Gelände mit weiter Sicht war nebst hoher Geschwindigkeit genaues Laufen gefragt, da die Posten teilweise tief standen. "Mir ist der Lauf sehr gut gelungen, hatte vielleicht 20 bis 30 Sekunden Zeitverlust", sagte Matthias Kyburz. Ebenfalls von einem Superlauf sprach Fabian Hertner. "Es war hart, und gegen Ende verlor ich Tempo. Dies war High-Speed-OL vom Feinsten, richtig cool", sagte Hertner.

Während der viertplatzierte Andreas Kyburz, der den Bronzeplatz um lediglich 31 Sekunden verpasste, nur kleinere Fehler und gegen Schluss eine nicht optimale Routenwahl zu verzeichnen hatte, musste Florian Howald beim vierten Posten eine Fehlerminute in Kauf nehmen.

Für Matthias Kyburz, der seinen zweiten Einzeltitel an dieser CISM-WM feiern konnte, gab's einen überraschenden Siegespreis: Er wurde vom Organisator per Helikopter in die Unterkunft zurückgeflogen. (LO/NR)

Resultate

Güssing (AUT). CISM-Weltmeisterschaften. Langdistanz.
Männer (14,0 km/400 m Steigung/36 Posten): 1. Matthias Kyburz (SUI) 1:04:35. 2. Fabian Hertner (SUI) 1:32 zurück. 3. Andrey Khramov (RUS) 2:38. 4. Andreas Kyburz (SUI) 3:09. 5. Florian Howald (SUI) 4:13. 6. Baptiste Rollier (SUI) 5:01. Ferner: 16. Andreas Rüedlinger (SUI) 8:25. 31. Raffael Huber (SUI) 12:04.

Nationenwertung: 1. Schweiz. 2. Russland. 3. Österreich.
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