387 Jugendliche aus 32 Ländern messen sich am Wochenende an den Jugend-Europameisterschaften (EYOC) in Rumänien. Mittendrin: Eine hochmotivierte Schweizer Delegation.

Ab Freitag laufen die besten O-Läuferinnen und Läufer Europas mit den Jahrgängen 1997-2000 um Titelehren. In Cluj,
EYOC Team
Vorfreudige Gesichter der EYOC-Athletinnen und -Athleten am
Vorbereitungswochende
Rumänien, finden übers Wochenende die Jugend-Europameisterschaften (EYOC) statt. Die Schweiz reist mit je vier Athletinnen und Athleten in den Kategorien Damen und Herren 16 sowie Damen und Herren 18 an. Und das Team ist bestens gelaunt. Die Stimmung im Team sei sehr gut, sagt Sebastian Hägler. Der Baselländer leitet die Schweizer Delegation, zusammen mit Männertrainer Gianni Guglielmetti und Frauentrainerin Renate Widmer. Er berichtet von einem gelungenen Vorbereitungswochenende und grosser Vorfreude auf die Wettkämpfe in Rumänien. Für die meisten Athletinnen und Athleten sind die Jugend-Europameisterschaften der erste internationale Anlass in einer noch jungen Karriere. Rangziele will Hägler nicht zuletzt deshalb keine nennen. Gerade für die Neulinge im Team gehe es darum, internationale Erfahrung zu sammeln und den Eindruck von den Titelkämpfen auf sich wirken zu lassen. "Wir haben jedoch auch Leute dabei, die schon EYOC-Erfahrung haben, die wissen wie es läuft und die sogar schon Medaillen gewonnen haben. Diese Athleten gehen sicherlich mit gewissen eigenen Erwartungen ans Werk." Im Vordergrund steht jedoch der Spass und da zeigt sich Hägler zuversichtlich: "Ich bin überzeugt, dass wir zusammen eine super Zeit erleben werden."
Das Gelände beschreibt Hägler als nicht typisch schweizerisch. Jedoch sei es auch nicht so weit entfernt. "Am ehesten ist es vielleicht noch mit dem Tessin vergleichbar." Es scheine, als sei das Wettkampfgelände extrem gut belaufbar. Für die Staffel würden wohl noch einige Teile hinzukommen, die dichter bewachsen sind. Der Sprint wiederum bezeichnet der Delegationsleiter als nicht speziell. Diese Disziplin liegt den Schweizern traditionellerweise am besten. Etwas ungewohnt ist hingegen das Programm. Die Wettkampfserie wird nicht wie normalerweise üblich mit der Staffel, sondern mit dem Sprint beendet. Die Langdistanz bildet den Auftakt.

Das Programm
Freitag, 26. Juni: Langdistanz, Garbau
Samstag, 27. Juni: Staffel, Salicea/Peana
Sonntag, 28. Juni: Sprint, Gheorgheni

Das Schweizer Team
D-16
Deininger Eliane (St. Gallen)
Pezzati Elena (Sagno)
Suter Siri (Rütihof)
Widmer Lea (Zürich)

D-18
Aebischer Valérie (Schmitten)
Müller Katrin (Beinwil am See)
Mürner Marcia (Bronschhofen)
Stadler Deborah (Seedorf)

H-16
Corsi Siro (Novaggio)
Müller Nicola (Einsiedeln)
Polsini Tino (Gelterkinden)
Zbinden Chamuel (Münchenstein)

H-18
Attinger Florian (Adliswil)
Buchs Pascal (Les Hauts-Geneveys)
Gründler Andrin (Hittnau)
Suter Timo (Rütihof)

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(JM)
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