Florian Attinger, Andrin Gründler und Pascal Buchs gewinnen an den Jugend-Europameisterschaften in Rumänien die Staffel-Silbermedaille bei den Herren 18.

Der zweite Tag der Jugend-Europameisterschaften (EOYC) bringt der Schweizer Delegation die zweite Silbermedaille.
EYOC Staffel H18
Von links: Pascal Buchs, Florian Attinger
und Andrin Gründler mit ihrer Silbermedaille


EYOC Staffel D18
Marcia Mürner, Valérie Aebischer und Deborah
Stalder erreichten den vierten Rang
Nach dem Erfolg von Chamuel Zbinden (H16) über die Langdistanz am Tag zuvor war es die Herren 18 - Staffel, die für einen erneuten Schweizer Edelmetall-Gewinn sorgte. Im erfolgreichen Team lief Florian Attinger die erste Strecke. Er zeigte eine solide Leistung und übergab mit rund anderthalb Minuten Rückstand an vierter Stelle liegend an Andrin Gründler. Dieser hielt den Rang und übergab mit etwas mehr als zwei Minuten Rückstand an Schlussläufer Pascal Buchs. Buchs zeigt dann eine souveräne Leistung. Der Neuenburger überholte sowohl den vor ihm gestarteten Österreicher als auch den Ungarn und hielt den finnischen Überflieger Olli Ojanaho auf Distanz. Nur der Schwede blieb für den Romand ausser Reichweite. Mit dem Gewinn der Silbermedaille revanchierte sich Buchs für das Langdistanzrennen. Dort hatte er in einer engen Entscheidung die Medaillen als Sechster noch knapp verpasst.
Attinger, Gründler und Buchs spielten an der Staffel ihre Routine aus. Alle drei haben bereits EYOC-Medaillen gesammelt. Attinger belegte in den letzten zwei Jahren jeweils den zweiten Rang im Sprint. Gründler hat sogar schon drei EYOC-Medaillen gesammelt (Silber Langdistanz und Staffel 2014, Bronze Staffel 2013). Buchs hatte vor zwei Jahren Staffel-Bronze gewonnen. Nun wurde es gar Silber. Der Schweizer Schlussläufer berichtete von zwei Unsicherheiten beim ersten und vierten Posten, einem ansonsten technisch aber gelungenen Lauf. Sein Kommentar: "Ich wusste, dass ich beim Überlauf durch die Arena auf dem zweiten Zwischenrang lag. Durch die Zurufe der Schweizerinnen und Schweizer wurde ich etwas nervös. Ich versuchte danach, den Rang einfach sicher ins Ziel zu bringen, was mir zum Glück auch gelang."
Die Medaillenränge knapp verpasst hat die Schweizer Staffel bei den Damen 18. Nach einer überzeugenden Leistung übergab Startläuferin Marcia Mürner auf Platz zwei liegend an Deborah Stadler. Diese bekundete aber einige Schwierigkeiten mit dem Gelände und beging zwei grössere Fehler. Schlussläuferin Valérie Aebischer musste das Rennen somit an zehnter Position in Angriff nehmen. Dank einer fulminanten Aufholjagd gelang es der Freiburgerin noch, auf den vierten Rang vorzustossen und den Schweizerinnen ein Diplom zu sichern.
Auf Rang sieben beendeten die Damen 16 die Staffel. Elena Pezzati lief die Startstrecke und erwischte keinen guten Tag. Ihr unterlief ein grösserer Parallelfehler, welcher das Team zwischenzeitlich auf Rang 17 abrutschen liess. Siri Suter auf der zweiten sowie Eliane Deininger auf der dritten Strecke zeigten danach starke Leistungen und überholten noch zehn Teams.
Ebenfalls unter die ersten zehn liefen die Herren 16. Chamuel Zbinden lief auf der Startstrecke solide, Siro Corsi auf der zweiten Strecke blieb jedoch unglücklich in einem grünen Dickicht hängen, was ihn einiges an Zeit kostete. Obwohl Nicola Müller auf der letzten Strecke klare Bestzeit lief, reichte es nicht zu mehr als Rang acht.
Morgen werden die Jugend-Europameisterschaften in Cluj, Rumänien, mit dem Sprint beendet.

Resultate
D16: 1. Tschechische Republik 1:11:04, 2. Dänemark 1:13:06, 3. Ungarn 1:15:11, ferner: 7. Schweiz (Elena Pezzati, Siri Suter, Eliane Deininger) 1:23:49.
H16: 1. Frankreich 1:23:42, 2. Österreich 1:25:23, 3. Estland 1:26:30, ferner: 8. Schweiz (Chamuel Zbinden, Siro Corsi, Nicola Müller) 1:32:13.
D18: 1. Tschechische Republik 1:38:32, 2. Norwegen 1:39:16, 3. Finnland 1:39:29, 4. Schweiz (Marcia Mürner, Deborah Stalder, Valérie Aebischer) 1:42:45.
H18: 1. Schweden 1:32:17, 2. Schweiz (Florian Attinger, Andrin Gründler, Pascal Buchs) 1:43:13, 3. Finnland 1:35:38.

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(Text Jonas Mathys, Fotos Sebastian Hägler)
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