Nach einem Belastungstest muss Judith Wyder auf ihren Start im Sprint-Final verzichten.
Der Test am Mittag vom Renntag verlief leider nicht optimal. Die Erholung vom gestrigen Einsatz in der Sprintstaffel sowie die Rückenprobleme lassen einen Start nicht zu. Dies auch im Hinblick auf das restliche WM-Programm (Staffel, Long).

Untröstlich, frustriert, enttäuscht, von Schmerzen geplagt lag Judith Wyder nach ihren Zieleinlauf als Schlussläuferin der Mixed-Sprint-Staffel im Zielauslauf. Gestützt vom Arzt und vom Physiotherapeuten verliess sie die Wettkampfplatz. Welch ein Gegensatz zum Vorjahr, als sie in Trento (It) nach dem Einzel-Weltmeistertitel auch in dieser jüngsten WM-Disziplin die Goldmedaille heimgelaufen hatte. Unweigerlich stellte sich die Frage, wie’s weitergehen soll mit Wyder.


Genau analysiert ist der Einbruch noch immer nicht. Ausschlaggebend soll eine Kombination aus Überpacen in der Anfangsphase – sie nahm ihren Abschnitt als Leaderin unmittelbar vor Maja Alm (Dä) in Angriff, ihren Rückenproblemen sowie ihres Formrückstandes gewesen sein. Arzt Peter Züst und Physiotherapeut Manuel Bischofberger richteten sodann mit der Athletin zusammen den Fokus auf die weiteren Rennen.

(Jörg Greb)
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