Aus gesundheitlichen Gründen ist Christine Lüscher-Fogtmann für Swiss Orienteering per sofort nicht mehr als Bereichsleiterin Leistungssport und Chefin Nachwuchs im Einsatz. Die 50-Jährige leidet an einem Hirntumor und muss sich einer intensiven Behandlung unterziehen.

In den vergangenen Wochen verhinderten bei Christine Lüscher-Fogtmann verschiedene Symptome wie Übelkeit, Kopfschmerzen und Gleichgewichtsstörungen zunehmend einen normalen Alltag. Nach verschiedenen medizinischen Untersuchungen und einer Operation am Gehirn Anfang Juni, stellten sich die Beschwerden als bösartiger Hirntumor heraus, welcher eine weitere intensive Behandlung unumgänglich macht.

Damit steht Christine Swiss Orienteering für ihre bisherigen Funktionen als Bereichsleiterin Leistungssport und Chefin Nachwuchs nicht mehr zur Verfügung. Stattdessen wird sie sich voll und ganz ihrer Gesundheit widmen müssen. Für die anstehende Herausforderung gibt sie sich kämpferisch. «Der Leistungssport lehrte mich Ehrgeiz und das Streben nach Zielen. Anstatt um die schnellste Route und Medaillen geht es nun eben darum, eine Krankheit zu besiegen. Ich möchte diesen Kampf annehmen und ihn gewinnen.»

Besonders schwer fällt die sofortige Arbeitsunfähigkeit Christine angesichts der unmittelbar bevorstehenden OL-WM, welche in ihrem Heimatland Dänemark stattfindet. Falls es der gesundheitliche Zustand zulassen sollte, würde sie dennoch einen Besuch vor Ort als Zuschauerin machen. «Von unserem Sommerhaus in meiner Heimat wären die WM-Läufe gut erreichbar. Die WM miterleben zu dürfen, würde mir viel positive Energie geben und mir helfen, die schwierige Zeit anschliessend zu meistern.» 

Stellvertretung durch den Geschäftsführer und frühzeitiger Eintritt von Sabrina Meister

In den vergangenen Wochen übernahm stellvertretend Geschäftsführer Christopher Gmür die wichtigsten und dringendsten Aufgaben im Bereich Leistungssport und wird diese zunächst auch weiterführen. Sabrina Meister, die unter normalen Umständen am 1. November Christines Nachfolge angetreten hätte, wird bei der Stellvertretung in reduziertem Pensum unterstützen. Eine schrittweise Erhöhung des Pensums steht ab August zur Diskussion. 

Swiss Orienteering wünscht Christine und ihrem persönlichen Umfeld in dieser schwierigen Situation alles erdenklich Gute. Wir halten alle Daumen fest gedrückt für eine rasche und vollständige Genesung und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen an einem OL mit dir, Christine.

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