Mit Sina Tommer und Thomas Hodel wurde eine Co-Programmleitung für sCOOL gefunden. Die beiden werden ab anfangs August die Stelle antreten.

Zur Stärkung und Weiterentwicklung des Breitensports-Programm sCOOL, durch welches jährlich rund 30’000 Schulkinder in Kontakt mit dem OL-Sport kommen, stellt Swiss Orienteering u.a. zusätzliche personelle Ressourcen zur Verfügung. Die deshalb neu geschaffene Stelle der Programmleitung konnte nun besetzt werden. Mit Thomas Hodel und Sina Tommer werden sich zwei Personen die Funktion in einer Co-Leitung aufteilen.

«Ich freue mich sehr, dass wir unseren Wunschkandidaten beziehungsweise unsere Wunschkandidatin für diese Stelle gefunden haben», sagt Christopher Gmür, Geschäftsführer von Swiss Orienteering. So bringen beide einen pädagogischen Hintergrund mit: Sina Tommer ist ausgebildete Primalehrerin und hat zusätzlich einen Bachelor in Gender Studies, Thomas Hodel wiederum war bereits früher als sCOOL-Etappenleiter tätig und ist Philosophie-Lehrer. Beide sind sie auch mit dem OL eng verbunden. «Wir konnten mit Sina Tommer und Thomas Hodel zwei Personen mitten aus der OL-Community finden, was für uns im Bewerbungsprozess einen grossen Stellenwert hatte.», so Gmür weiter.

Zwei Köpfe für kreative Ideen

Die Aufteilung der Stelle in eine Co-Leitung soll den Ideenpool erweitern und den Wissenserhalt besser absichern. Dass damit auch eine gegenseitige Stellvertretung möglich ist, bringt einen weiteren Vorteil. Thomas Hodel hat zudem einen engen Bezug zur Romandie, wodurch diese auch in Zukunft bei sCOOL noch stärker einbezogen werden soll. «Als sCOOL-Etappenleiter durfte ich sehr viele schöne Erfahrungen machen und auch mit sCOOL@sCOOL verbinde ich tolle Erlebnisse, deshalb ist für mich die Rückkehr zu sCOOL eine Herzensangelegenheit, auf die ich mich sehr freue», so der 50-Jährige.

Sina Tommer war bis 2019 Teil des Elitekaders von Swiss Orienteering und lebte danach für mehrere Jahre in Schweden. Die 27-Jährige freut sich darauf, Schulkindern in Zukunft positive Erlebnisse mit dem OL zu ermöglichen: «Diese Arbeit vereint für mich viele Leidenschaften: den OL, die Arbeit mit Kindern und Schulen, aber auch der Aspekt der Diversität. Nicht nur bietet die Programmleitung eine Vielfalt an interessanten Aufgaben, ich erhoffe mir auch, dass wir durch sCOOL Kinder den Zugang zu OL ermöglichen können, die ansonsten kaum in Kontakt mit unserer Sportart gekommen wären und wir so die Diversität im OL steigern können.»

Die beiden werden ihre Stelle ab anfangs August 2022 antreten. Im Vordergrund steht vorerst die schrittweise Übergabe vom jetzigen Leitungsteam an die neue Programmleitung. Ab anfangs 2023 wird das Pensum auf insgesamt 80 Stellenprozente aufgestockt. Die exakte Aufgabenteilung und Teilung der Stellenprozente wird in nächster Zeit gemeinsam festgelegt.

Swiss Orienteering wünscht den beiden bereits jetzt einen guten Start in ihre neue Tätigkeit!

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