An der heutigen Delegiertenversammlung von Swiss Orienteering in Chur haben sich die 95 Vereins- und Regionalverbandsvertreter (vereinten 154 Delegiertenstimmen) klar für die vom Zentralvorstand beantragte Verbandsreorganisation ausgesprochen. Damit verbunden ist auch eine Erhöhung der Abgaben, welche zu einer weiteren Entwicklung von Swiss Orienteering und einer Sicherung eines ausgewogenen Finanzhaushalts führen soll. In diesem Zusammenhang wurden auch neue Mitglieder in den Zentralvorstand gewählt und bestehende verabschiedet.

Etwas mehr als hundert Personen waren an der 38. Delegiertenversammlung von Swiss Orienteering in Chur anwesend und verfolgten mit Spannung auch die Diskussionen rund um die Teilrevision der Statuten sowie die Verbandsreorganisation und Erhöhung der Mitgliederbeiträge und Veranstalterabgaben. Bevor es zu diesen Abstimmungen kam, wurde die Jahresrechnung 2015 mit einem Minus von CHF 25‘196.85 und das Budget 2016 mit einem Minus von CHF 40‘000 genehmigt. Zudem wurde anlässlich der Totenehrung dem ehemaligen Präsidenten des internationalen OL-Verbands IOF, Heinz Tschudin, welcher letzte Woche im Alter von 78 Jahren verstorben ist, gedacht.

Das Hauptaugenmerk galt nach der Pause der Verbands-Reorganisation; dem Antrag des Zentralvorstands, mittels Statutenrevision einen weiteren Professionalisierungsschritt für Swiss Orienteering zu bestreiten und auch als Folge eines substanziell tieferen Beitrags von Swiss Olympic und BASPO ab 2017 eine langfristig nachhaltige Finanzierung über höhere Mitglieder- und Verbandsabgaben zu sichern. Der Professionalisierungsschritt soll insbesondere mittels einer Trennung von strategischer und operativer Ebene im Zentralvorstand und der Ernennung eines Geschäftsführers erfolgen. Ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen nahmen die Anwesenden die Teilrevision der Statuten an. Die Erhöhung der Mitgliederbeiträge und Veranstalterabgaben wurde bei nur sieben Gegenstimmen ebenfalls eindeutig angenommen.

Verbandspräsident Jürg Hellmüller zeigte sich denn auch sichtlich zufrieden: „Dieses klare Resultat freut mich natürlich sehr. Ich bedanke mich im Namen des Zentralvorstands bei allen Vereins- und Regionalverbandsmitgliedern für das Vertrauen und die Unterstützung.“

In diesem Zusammenhang wurden auch Ersatz- und Neuwahlen des Zentralverstands durchgeführt. René Vock ersetzt den heute aus dem Zentralvorstand verabschiedeten Peter Oehy im ZV sowie auch als Präsident der Kommission Karten. Thomas Bührer wurde zudem in den neuen, siebenköpfigen Zentralvorstand gewählt, welcher zusätzlich aus dem Präsidenten Jürg Hellmüller, der Vize-Präsidentin Andrea Wyss, Hans-Jörg Graf, Sibylle Boos-Braun, Christine Brogli Birrer sowie einer noch zu bestimmenden Person bestehen wird.
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