In 25 Kategorien und in total 57 Heats wurden in 2 Selektionsläufen über die Langdistanz die 3400 Teilnehmer auf die verschiedenen Finalgruppen aufgeteilt. Acht Männer und fünf Frauen gehen aus einer Top-Ten-Position in ihrer Vorlauf-Kategorie ins entscheidende A-Finale.

WMOC2016 SO_Webseite_3_Long-OL_PekkaMarti_M65_6424
Pekka Marti


WMOC2016 SO_Webseite_3_Long-OL_AnnaBarbaraSchaffner_W80_6597
Anna Barbara Schaffner


WMOC2016 SO_Webseite_3_Long-OL_MirjamGründler_W45_5429
Mirjam Gründler am Sprint-OL vom Montag
Für erfahrene Nordland-OLer bot das grundsätzlich identische Laufgelände für die beiden Qualifikationswettkämpfe über die Langdistanz wenig Überraschungen. Demzufolge für die anderen schon. Rund ein Drittel der Karte ist als Moor oder Sumpf definiert. Wer das unter der blauen Signatur liegende Weiss vergisst, erwartet dort eine offene Fläche mit höchstens knöcheltiefem Wasser. Falsch! Das sind ebene Flächen im Wald, die je nach Wetterlage mehr oder weniger nass sind. Der Bahnleger macht sich über nasse Füsse keinerlei Gedanken, wenn er sich Routen quer durch solche Gebiete ausdenkt und sie den Läufern vorsetzt.

Die Schweizer kamen unterschiedlich mit der Aufgabenstellung zurecht. Fallholz und die Sicht einschränkende Vegetation waren allerdings nachteiliger als die Sumpfgebiete. Denn diese sind in der Regel bereits durch minimale Höhenunterschiede eindeutig begrenzt. Sie können deshalb als Leitlinien eingeplant werden.

Das Gelände liess mehrheitlich ein recht hohes Lauftempo zu. Im Postenraum war feines Navigieren gefragt. Es lohnte sich auch, die sich anbietenden Wege und Forststrassen zu nutzen. Nur wenigen auf den vorderen Rängen platzierten Schweizern gelangen an beiden Tagen zwei gute Läufe. Kurt Fischer (H65-2), Heinz Keller (H70-2) und Hansjörg Suter (H70-5) konnten ihre Position vom ersten Tag nicht halten und verpassten das A-Finale teils nur um einen Rang. Umgekehrt konnte sich niemand am zweiten Tag noch in die A-Finale-Ränge verbessern.

Beim Finale von Morgen liegen die Siegerzeiten der A-Bahnen zwischen 70 (M35) und 50 (M90) Minuten bei den Herren und zwischen 55 (W35) und 45 (W95) Minuten bei den Frauen. Die älteste Teilnehmer Astrid Andersson aus Schweden startet in der Kategorie W95.

Die Top-Ten-Platzierungen aus beiden Qualifikationsläufen:
M65-2: 1. Pekka Marti; M55-2: 2. Daniel Kobel; M55-4: 2. Stefan Bolliger; M90-1: 5. Adolf Kempf; M60-3: 6. Francesco Guglielmetti, 8. Hansruedi Kohler; M35-1: 10. Daniel Zwiker; M80-2: 10. Hans Hotz - W85-1: 2. Vre Harzenmoser; W75-1: 4. Erica Huggler; W45-2: 6. Mirjam Gründler; W55-1: 8. Monika Ammann; W80-1: 10. Anna Barbara Schaffner.

Text und Bild: Mario Ammann

Webseite WMOC: wmoc2016.ee


RSS Feed