SOLV und Datenschutz

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il y a 6 ans 2 mois #177 par Peter Fritschy
Réponse de Peter Fritschy sur le sujet SOLV und Datenschutz
Kapitel 1 - Informationen und Fakten (Fortsetzung)
Die Geschichte der Läufer-Datenbank - oder - Wem gehören die Daten?

Der SOLV hat sich nie so richtig um die Läuferdaten und die Wettkampf-Technik gekümmert. Jetzt aber hat er entdeckt, dass man mit den Läuferdaten Geld machen könnte.

Auf private Initiative hin entwickelte Rolf Flückiger in den 90er-Jahren eine Offline-Datenbank, in die interessierte Vereine die Anmeldedaten von Nationalen Läufen eintragen und weitergeben konnten. Das war der Anfang der SOLV-Datenbank, wie die Läufer-Datenbank damals genannt wurde. Viel Arbeit hat Hans Laube in die Pflege dieser Daten investiert.

1996/97 wurden in der Schweiz die elektronischen Postenkontroll-Systeme Rengly (später EMIT) und SPORTident getestet. Speziell engagiert haben sich dabei Samuel Rettenmund, Daniel Leibundgut und André Schnyder - auf eigene Initiative, ausserhalb des Verbandes. Der SOLV setzte derweil eine EDV-Arbeitsgruppe ein. Diese hatte zu bestimmen, welches System angeschafft werden soll. Ein Entscheid wurde aber nie gefällt. Eine von der Arbeitsgruppe gestartete Umfrage unter den Läufern ergab, dass die Mehrheit nicht bereit war, etwas für diese Innovation zu bezahlen. Damit war das Thema für den SOLV erledigt.

Nicht aber für Samuel Rettenmund. Am Rande eines TD-Treffens in Magglingen beschlossen er, Felix Moser und Otti Bisang, mit einer privaten Trägerschaft das System SPORTident anzuschaffen und zu betreiben. Das war die Geburt von VELPOZ (VErein ELektronische POstenkontrolle und Zeitmessung) Schweiz. Das nötige Geld für ein Auswerte-Set kam in Form eines zinslosen Darlehens vom Gönnerclub und von mehreren OL-Vereinen. VELPOZ bot neben der SPORTident-Hardware auch den Auswerte-Service an. SPORTident wurde auf Anhieb ein grosser Erfolg. Die Fr. 1.20 pro Läufer für Hardware und Service wurden von den Vereinen diskussionslos bezahlt. Schon im Jahr 2000 wurden sämtliche Nationalen OL elektronisch ausgewertet. Die Mitglieder von VELPOZ Schweiz konnten nicht mehr alle Arbeit selber bewältigen, es entwickelten sich Regionale VELPOZ-Vereine.

Mit der elektronischen Auswertung kam auch der Bedarf für überall verfügbare Anmelde-Daten. Rolf Flückiger gab seine Daten frei für eine Weiterentwicklung der Läufer-Datenbank. Björn Tiemann (BioS Software) programmierte die Applikationen auf der Internet-Seite www.o-l.ch . Hier findet man alles von Terminliste über Start- und Ranglisten bis hin zu den Punktelisten und den Läuferdaten. Die Programme und die Läufer-Datenbank entwickelten sich in den Jahren 2000 bis 2010 unter Mithilfe der Mitglieder von VELPOZ Schweiz zu dem, was heute alle OL-Läufer kennen. Die Kommission Wettkämpfe (KW), in der auch Hans Laube von VELPOZ Schweiz Einsitz hatte, erwirkte, dass der SOLV die Dienste von Björn Tiemann mit einer pauschalen Summe entschädigte. Im Gegenzug durfte der SOLV für die Ausleihe der Läuferdaten bei den Vereinen eine Gebühr einziehen.

Im Jahr 2010 übernahm Peter Fritschy, damals Präsident von VELPOZ Schweiz, die Nachfolge von Hans Laube in der KW. Er stand ein für eine bessere Integration der Wettkampf-Technik (die vorher vorwiegend durch VELPOZ betreut wurde) in den Verband. Damit erhielten die Empfehlungen zum Einsatz der Technik (die unter VELPOZ erarbeitet wurden) einen offiziellen Status. Im Zuge dieser Annäherung von VELPOZ und Verband wurden auch die IT-Spezialisten um Björn Tiemann (hier ist vor allem Fabian Eisenbart zu erwähnen) mehr in den Verband eingebunden. Die Gruppe erhielt in der Kontakt-Adresse einen offiziellen Anstrich (oltech@swiss-orienteering.ch), sie operierten aber weiterhin autonom. Bei dieser Integration in den SOLV traten weder Peter Fritschy (als Vertreter von VELPOZ) noch die Gruppe um Björn Tiemann jemals Rechte an Daten oder immateriellen Werten an den Verband ab.

Die aktuelle, seit 1.1.2017 gültige, Entschädigungs-Vereinbarung zwischen SOLV und Björn Tiemann (BioS) legt kurz zusammengefasst folgendes fest: BioS erhält vom SOLV eine Entschädigung für Pflege und Betrieb jener Programme, die auf www.o-l.ch laufen. Während der Dauer der Vereinbarung hat der SOLV das uneingeschränkte Nutzungsrecht (für Programme und Daten). Ueber Rechte an der Datensammlung selber steht nichts im Vertrag,

Damit sind wir bei der eingangs gestellten Frage angelangt: Wem gehören die Daten der Läufer-Datenbank? Aus dem beschriebenen Werdegang und dem oben erwähnten Vertrag kann kein 'Besitzer' der Daten oder der Läufer-Datenbank abgeleitet werden.

Fakt ist, dass der SOLV - unabhängig der Frage der Besitzer-Rechte - die Läuferdaten nutzen darf. Die Verwendung hat aber nach den geltenden Datenschutz-Regeln zu erfolgen. Das heisst:
- nur für den internen Gebrauch
- für den Versand eines Newsletters
- und für die Organisation von Wettkämpfen (dafür wurden sie erhoben)


Peter Fritschy
1998-2010 Präsident VELPOZ Schweiz, 2011-2016 KW (Bereich IT), 2017-15.3.2018 Leiter Fachgruppe Wettkampf-Technik (Nachfolge-Organisation der KW).

Ich entschuldige mich bei allen auch noch Beteiligten, die ich bei meinen Recherchen nicht angetroffen habe und die deshalb in diesem Beitrag fehlen. Schickt mir bitte ein Mail (peter ät fritschy ch), damit ich euch in einem Update dieser Geschichte doch noch erwähnen kann.

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il y a 6 ans 2 mois #231 par Peter Fritschy
Réponse de Peter Fritschy sur le sujet SOLV und Datenschutz
Kapitel 1 - Informationen und Fakten (der letzte Info-Block)

In Zuge der Reorganisation der Verbands-Struktur wurden 2017 verschiedene Kommissionen neu organisiert und mit einem neuen Namen versehen. Das betraf auch den Bereich Technik. Zudem gab es zwischen den Delegierten-Versammlungen (DV) 2017 und 2018 eine Uebergangsphase mit einer temporären Fachgruppe als Nachfolgeorganisation der Kommission Wettkämpfe.

Um die Konfusion um Begriffe und Verantwortlichkeiten etwas zu entwirren habe ich hier zusammengestellt wie sich der Bereich Technik und die Kommission Technik aus der Kommission Wettkämpfe entwickelt haben.


Bis zur Reorganisation der Verbands-Struktur
Kommission Wettkämpfe (KW)
Zuständig für alle Wettkampf-relevanten Entscheide. 6-7 Mitglieder, Jede(r) mit einem spezifischen Fachgebiet betraut (Technische Delegierte, Spitzensport, Veranstalter-Fragen, IT / SPORTident-Technik, Terminplanung / Lauf-Vergabe, WO-Anpassungen).
Letzter Kommissionspräsident: Felice Büchi.

Uebergangsphase von DV 2017 bis DV 2018 (bis 15.03.2018)
Fachgruppe Wettkampftechnik
Zuständig und verantwortlich für alles, was früher die Kommission Wettkämpfe bearbeitete. Nur 3 Mitglieder.
Leiter der Fachgruppe: Peter Fritschy.

Definitive neue Verbands-Struktur (ab 16.03.2018)
Kommission Technik (KT) (einzige Kommission des Bereichs Technik)
Besteht aus je einem Vertreter der folgenden Fachgruppen (FG). Neu sind auch die Karten und OL+Umwelt in der KT vertreten:
FG Technische Delegierte
FG Karten
FG Veranstalter-Fragen
FG Terminplanung
FG OL+Umwelt
FG Wettkampf-IT (Hardware)
FG Wettkampf-IT (Software)
FG Resultat-Aufbereitung
Administrativer Leiter: Martin Gygax.

Nach meinem Rücktritt und der Auflösung der Fachgruppe Wettkampftechnik werden ab dem 16. März 2018 die drei IT-Verantwortlichen - Meieli Sieber, Fabian Eisenbart und Thomas Scherer - über die korrekte Verwendung der Läuferdaten wachen.

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il y a 6 ans 2 mois #232 par Peter Fritschy
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Kapitel 2 - Das SWICA-Sponsoring Projekt
Der Eklat

7. März 2018
An diesem Datum findet die erste offizielle Sitzung der Kommission Technik (KT) in der neuen Zusammensetzung statt. Diese Sitzung ist gleichzeitig meine letzte Sitzung als Funktionär des SOLV. Ich übergebe mein Amt an die Nachfolger Meieli Sieber, Fabian Eisenbart und Thomas Scherer.

Unter Varia erwähnt Martin Gygax (administrativer Leiter der KT und Geschäftsführer des SOLV) ein Sponsoring-Projekt zusammen mit der SWICA.
Die Mai-Ausgabe des Swiss Orienteering Magazin soll an alle OL-Haushalte der Schweiz gehen. Dem Heft soll ein Begleitbrief beigelegt werden mit etwa dem folgenden Inhalt: Die SWICA wird alle OL-Läufer telefonisch kontaktieren, um ihnen ein Sonderangebot im Krankenkassen-Bereich zu unterbreiten. Wer von diesem Angebot nicht profitieren wolle, könne sich von der Liste streichen lassen (Opt-OUT-Procedere). Als Gegenleistung zahlt die SWICA einen ansehnlichen Betrag an das Projekt Swiss-O-Finder.

Bei mir läuten alle Alarmglocken.
  • Woher kommen die Adressen für alle OL-Haushalte?
  • Wenn die Adressen von der Läufer-DB stammen, dann würden sie für ein Sponsoring missbraucht, was gegen die Verwendung gemäss Disclaimer verstossen würde.
  • Warum wurde ich als Leiter der FG Wettkampftechnik nicht für eine Bewilligung angefragt, wie dies nach Datenschutz-Richtlinien nötig gewesen wäre?
  • Wie soll eine telefonische Akquisitions-Kampagne realisiert werden können, ohne dass die Daten an eine fremde Organisation herausgegeben werden?
  • Es zeugt absolut nicht von Fingerspitzengefühl, eine Sponsoring-Aktion zu lancieren, bei dem man sich von einer Liste streichen lassen muss, wenn man nicht belästigt werden will. Was passiert, wenn der Brief ungelesen weggeworfen wird?
  • Durch diese Aktion werden etliche Läufer verärgert sein und ihre Daten in der Läufer-DB löschen. Dadurch wird der mühsam aufgebaute Datenbestand lückenhaft und das Anmelden an den Wettkämpfen wird mühsam werden.
Ich protestiere, dass das nach den geltenden Datenschutz-Regeln nicht gehe. Martin Gygax meint etwas arrogant, da sei der Zentralvorstand anderer Meinung, das Projekt sei juristisch abgesegnet und werde so stattfinden.

12. März 2018
Ich schreibe ein Mail an den Zentralvorstand (ZV) und den Verbands-Juristen. Darin verweise ich auf die Datenschutz-Richtlinien und erläutere, dass das Projekt so nicht stattfinden darf. Die Datenschutz-Richtlinien lege ich als Anhang bei. Zudem verlange ich vom ZV die detaillierten Projekt-Unterlagen zur Einsichtnahme.

16. März 2018
Telefon mit dem Präsidenten von Swiss Orienteering. Der Gesprächsverlauf ist aus meiner Sicht sehr unbefriedigend. Mir scheint, dass meine Hinweise auf die bestehenden Datenschutz-Regeln nicht ernst genommen werden. Und auf das Opt-OUT-Procedere will man auf keinen Fall verzichten.

17. März 2018
Da ich beim ZV und beim Präsidenten kein Gehör für mein Anliegen finde, starte ich eine Informations- und Sensibilisierungs-Kampagne im Forum. Wenigstens die interessierten OL-Läufer sollen im Detail über die bestehenden Datenschutz-Regeln aufgeklärt werden und sich ein eigenes Bild über die korrekte Verwendung der Läuferdaten machen können.

Peter Fritschy
(Fortsetzung folgt)
Les utilisateur(s) suivant ont remercié: Michael Huber, Thomas Curiger, Hotz Markus, Christoph Furer

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il y a 6 ans 2 mois #234 par Peter Fritschy
Réponse de Peter Fritschy sur le sujet SOLV und Datenschutz
Macht eure Kommentare bitte im Thema 'Diskussion zum Thema: SOLV und Datenschutz'. In diesem Thread (Faden, Thema) hier folgen jeweils die neuen Informationen zum Projekt SWOCA-Sponsoring.
Danke
Peter Fritschy

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il y a 6 ans 2 mois #236 par Peter Fritschy
Réponse de Peter Fritschy sur le sujet SOLV und Datenschutz
Kapitel 2 - Das SWICA-Sponsoring Projekt
Aussprache mit dem Zentralvorstand (ZV)

25. März 2018
Einladung zu einer ausserordentlichen Sitzung des ZV für den 4. April 2018 (zusammen mit meinem Nachfolger der FG IT-Software). Der ZV möchte unser Anliegen mit uns besprechen um die Situation besser zu verstehen.

Ich nehme die Einladung an, stelle aber eine Bedingung. Aus dem Telefongespräch mit dem Präsidenten muss ich entnehmen, dass schon Versprechungen mit finanziellen Konsequenzen gemacht wurden. Daher verlange ich, dass mir die Projekt-Unterlagen mit den Details der Umsetzung sowie der Vertrag mit der SWICA zur Einsichtnahme überlassen werden. Ich möchte nicht unvorbereitet an die Sitzung gehen und mich vor vollendete Tatsachen stellen lassen. Ohne Kenntnis der genauen Sachlage könnten wir von der IT keine verbindlichen Lösungsvorschläge präsentieren. Die Sitzung wäre dann wirklich nur eine Anhörung unserer Position. Und die Position der Wettkampf-IT hatte ich im Mail an den ZV schon ausführlich dargelegt.

Nach mehreren Mails mit dem Präsidenten und dem Geschäftsführer gelingt es mir doch noch, zumindest Einsicht in den Vertrag mit der SWICA nehmen zu können. Die Projekt-Unterlagen werden mir aber nicht ausgehändigt. Dies, obwohl nach den Datenschutz-Richtlinien die Fachgruppe Wettkampftechnik (Uebergangsphase der Reorganisation) eine Bewilligung zur Datennutzung erteilen müsste (ohne Projekt-Unterlagen? Wie soll das gehen?). Die Voraussetzungen für die Sitzung sind nicht die besten.


4. April 2018
Die Aussprache

Wir - das bin ich als Verantwortlicher der FG Wettkampf-Technik, und Thomas Scherer als mein Nachfolger in der FG IT-Software - gehen zu zweit an die Sitzung. Ich werde die Datenschutz-Problematik vertreten, Thomas soll die Lösungen für die Datenschutz-gerechte Umsetzung des Projektes vortragen.

Ich lasse mir das Projekt SWICA-Sponsoring nochmals im Detail erläutern; auch ich will wissen, ob ich alles richtig verstanden habe. Im Wesentlichen sieht das geplante Projekt aber immer noch so aus wie im letzten Beitrag dargelegt. Es seien aber noch keine verbindlichen Verträge unterschrieben worden.

Danach erkläre ich dem ZV die Position aus der Sicht der Wettkampf-IT unter Berücksichtigung der bestehenden Datenschutz-Reglemente (Disclaimer der Läufer-DB und Datenschutz-Richtlinien). In der folgenden Diskussion kommt dann doch auch ein Votum, dass der ZV vielleicht in Unkenntnis der Datenschutz-Richtlinien einen falschen Entscheid gefällt haben könnte. Ein kleiner Lichtblick.

Einen wesentlichen Teil der Diskussion bestreitet aber der Verbands-Jurist. Er versucht uns zu beweisen, dass der SOLV das uneingeschränkte Nutzungsrecht für die Läuferdaten habe und damit das geplante Vorgehen des ZV rechtlich abgestützt sei. Dem muss ich entgegenhalten, dass es mir vor allem um die Glaubwürdigkeit gegenüber den Läufern gehe, denen wir (die IT-Leute, die Auswerter) immer wieder versichert haben, dass die Daten ausschliesslich für die Organisation von Wettkämpfen verwendet würden. Die Datenschutz-Regeln des SOLV und der Läufer-DB mögen laienhaft formuliert und juristisch nicht wasserdicht sein. Aber die Absicht, für was die Daten verwendet werden sollen, wurde immer klar kommuniziert. Und das heisst auch nach dem schon alten 'Bundesgesetz über den Datenschutz', dass sie nicht für Sponsoring verwendet werden dürfen.

Sehr überrascht hat mich die Aussage des Verbands-Juristen, dass der Datenschutzbeauftragte (EDÖP) gegen das Projekt nichts einzuwenden habe. Diese Einschätzung des EDÖP kann ich aufgrund der bestehenden Reglemente einfach nicht verstehen. Dem werde ich wohl noch nachgehen müssen.

Der Knackpunkt am Projekt ist und bleibt das Opt-OUT, dass sich die Läufer/innen aus einer Liste löschen lassen müssen. Für uns von der IT ist das die rote Linie, die nicht überschritten werden darf. Jede und Jeder soll selber entscheiden, ob sie/er ihre/seine Daten zur Verfügung stellen will oder nicht. Mir ist bekannt - und das muss mir der Jurist nicht unter die Nase reiben - dass nach heute noch geltendem Schweizer Recht ein Opt-OUT rechtens ist. Aber dass das ab Anfang 2018 (Uebergangsfrist bis 25. Mai 2018) in der EU geltende Recht ein Opt-OUT ausdrücklich verbietet, darf in der Beurteilung nicht ausser Acht gelassen werden (das müsste auch der Jurist wissen).

Thomas schlägt dem ZV vor, dass wir den Versand des Magazins an alle OL-Haushalte als Newsletter im Interesse des OL durchgehen lassen und dazu die Läuferdaten freigeben würden. Im beiliegenden Schreiben zum SWICA-Sponsoring müsse dann aber klar stehen, dass man sich aktiv in einer Liste EINTRAGEN müsse, um von den im Schreiben angebotenen Vorteilen profitieren zu können (Opt-IN-Lösung).

Der ZV nimmt unseren Vorschlag entgegen, für uns ist die Sitzung beendet. Der ZV wird sich ohne unsere Anwesenheit beraten und entscheiden. Kann der Jurist mit seinen Spitzfindigkeiten den ZV überzeugen oder gewinnt der gesunde Menschenverstand? Thomas und ich verlassen das Sitzungszimmer mit gemischten Gefühlen. Der Entscheid des ZV soll uns am folgenden Tag mitgeteilt werden.

Und euch lasse ich auch noch bis morgen im Ungewissen. Nur ein Tipp: wartet bitte noch mit dem Löschen der Daten in der Läufer-Datenbank.

Peter Fritschy

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il y a 6 ans 2 mois #238 par Peter Fritschy
Réponse de Peter Fritschy sur le sujet SOLV und Datenschutz
Kapitel 2 - Das SWICA-Sponsoring Projekt
Der Entscheid des Zentralvorstandes (ZV)

5. April 2018
Thomas und ich werden per Mail informiert. Der ZV hat beschlossen, das Sponsoring-Projekt mit einem Opt-IN-Verfahren zu realisieren. Dass der ZV gemäss später verschicktem Protokoll den Beschluss einstimmig gefasst hat, freut mich besonders.

Wir von der Wettkampf-IT danken dem ZV für das Einlenken. So kann jetzt eine dem heutigen Datenschutz-Klima entsprechende Umsetzung des Sponsoring-Projektes in die Wege geleitet werden.

Peter Fritschy

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