Auch wenn es am vergangenen Wochenende für Daniel Hubmann nicht unter die Top 5 gereicht hat – die Unterstützung aus der OL-Familie war imposant: Hinter dem Sportler des Jahres 2015 Stan Wawrinka, dem Vorjahressieger Roger Federer und Nino Schurter holte Hubmann beim Televoting am viertmeisten Stimmen.

„Ich bin überwältigt. Das zeigt, dass sich die OL-Familie mobilisieren lässt und voll hinter mir steht. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken“, so Daniel Hubmann. Er habe in der Tat viele Nachrichten von Freunden und Bekannten erhalten, dass sie gleich mehrmals angerufen hätten, verriet der zweifache Weltmeister und Gesamtweltcup-Sieger von 2015.

Die Vorschlagsliste für die Wahl zum Sportler des Jahres umfasste 15 Kandidaten. In der Vorwahl nominierten die Medien und die Schweizer Spitzensportlerinnen und -sportler zehn Athleten. Die definitive Wahl erfolgte durch das Schweizer Fernsehpublikum. Es wählte den Sportler und die Sportlerin des Jahres via TED-Abstimmung während der Livesendung. In einem ersten Wahlgang wählten die TV-Zuschauer aus den zehn Kandidaten je fünf für den Final. Im zweiten Wahlgang wurden die Schweizer Sportler des Jahres ermittelt. Die Ergebnisse der Vorwahlen (Medien und Spitzensportler) und der TED-Abstimmung zählten zu je einem Drittel.

Den Sonntag-Abend hat Daniel Hubmann, der bereits zum vierten Mal als Schweizer Sportler des Jahres nominiert war, in vollen Zügen genossen: „Es war sehr interessant, andere Sportler zu treffen und mich mit ihnen in lockerer Ambiance austauschen zu können. Es ist immer wieder eindrücklich, wieviele spannende Persönlichkeiten dieser tolle Event anzieht.“

Bleibt zu hoffen, dass der Televoting-Effort belohnt wurde und wenigsten der Publikumspreis (eine Reise an die Olympischen Spiele nach Rio) an Jemanden aus der OL-Familie ging.


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