Die OL-Gemeinschaft trauert um Roland Schütz. Das Mitglied der OLG Bern ist unerwartet eines natürlichen Todes gestorben. Er wurde 64 Jahre alt.


Roland Schütz auf dem Sidelhorn
im Juli 2020

Am Ostersamstag nahm Roland Schütz noch in einem Team der Familie Aebersold an der Osterstaffel teil. Danach fuhr er ins Engadin, um vier Tage lang mit den Skiern Gipfel zu erklimmen. Kurz darauf hat sein Herz in der Nacht zu Hause in seinem Bett aufgehört zu schlagen.

Dabei steckte der 64-Jährige voller Pläne. Nach seiner Frühpensionierung als Dozent im Institut für Sportwissenschaft der Universität Bern im vergangenen Jahr hatte er noch mehr Zeit für seine sportlichen Aktivitäten, zu denen neben den Skitouren hauptsächlich OL und Langlauf gehörten, aber auch Mountainbike, Klettertouren und Tennis. Der ausgebildete Turn- und Sportlehrer gab weiter Kurse, zeichnete Schulhauskarten und amtete als Bahnleger. Überhaupt war er sich nie zu schade anzupacken, wenn zum Beispiel in der OLG Bern Hilfe benötigt wurde.

Role, wie ihn alle nannten, war selbst ein begnadeter Läufer, absolvierte den GP von Bern 1991 in 51 Minuten und 24 Sekunden. In der OL-Szene machte der diplomierte Trainer Spitzensport sich nicht nur mit seinen eigenen Resultaten einen Namen. Sondern auch als Berater von Läuferinnen wie Simone Niggli-Luder und des Duathlon-Weltmeisters Urs Dellsperger. Zuletzt war er jahrelang persönlicher Berater und Trainer von Simona Aebersold, deren Onkel und Götti er war.

Swiss Orienteering entbietet den hinterbliebenen Verwandten und Freunden ihr herzliches Beileid. Es wird eine Trauerfeier stattfinden, deren Zeitpunkt allerdings noch offen ist. 

(Text: Matthias Lerf/Annalena Schmid, Foto: Christian Aebersold)