Am 8. März 2026 stimmt die Schweiz über die sogenannte Halbierungsinitiative ab. Eine Annahme hätte weitreichende Folgen für den Schweizer Sport und damit auch für die Sichtbarkeit des OL-Sports. Deshalb setzt sich Swiss Orienteering entschieden gegen die Initiative ein.

Eine Annahme der sogenannten Halbierungsinitiative am 8. März – und damit die Kürzung der jährlichen SRG-Gebühren von CHF 335 auf CHF 200 – hätte weitreichende Folgen für den Schweizer Sport und damit auch für die Sichtbarkeit des Schweizer OL-Sports. Denn für diese Sichtbarkeit sind wir auf die Präsenz im Schweizer Radio und Fernsehen angewiesen. Mit den Live-Übertragungen schaffen wir es, unsere Sportart einem grossen Publikum bekannt zu machen. Mit Top-Leistungen der Schweizer OL-Athlet*innen werden sie zu Vorbildern für künftige Generationen von OL-Talenten. Diese Reichweite und Sichtbarkeit ist durch die Halbierungsinitiative in Gefahr.

Neben dem Wegfall von Live-Übertragungen drohen auch drastische Kürzungen bei Ausgaben für Eigenproduktionen. Direktbetroffener wäre auch der jährliche OL-Weltcup in der Schweiz, der bei der Produktion von erstklassigen OL-Bewegtbildern auf das SRG-Knowhow zählen darf. Über 20 Jahre wertvolle Erfahrung könnte sich dadurch in Luft auflösen. Swiss Orienteering steht – wie Swiss Olympic und andere Sportverbände – ein für eine starke SRG, für ein starkes Kompetenzzentrum für Sportübertragungen in der Schweiz. Deshalb setzt sich Swiss Orienteering als Verband entschieden gegen die Initiative ein und empfiehlt allen OL-Fans ein Nein zur Halbierungsinitiative.

Auch die Schweizer OL-Athlet*innen machen auf die Gefahren der Halbierungsinitiative aufmerksam. Rund zehn OL-Stars gehören zu jenen Sportlerinnen und Sportlern, die sich öffentlich für die SRG positionieren. Die Liste aller  engagierten Sportlerinnen und Sportlern ist auf der Website des Sportkomitees einsehbar.