Mit erstmals über 40'000 Teilnahmen brach sCOOL, das erfolgreiche Schulprogramm von Swiss Orienteering, im Jahr 2025 eine magische Rekordmarke. Im neuen Jahr möchte das sCOOL-Team an diese Erfolge anknüpfen. Erneut steht ein Programm mit vielfältigen Aktivitäten bereit, welches Schulkindern und Jugendlichen auf spielerische Art und Weise die Freude am Orientierungslauf näherbringt. 


Wohin geht's als nächstes?



sCOOL: nur möglich dank dem Engagement
vieler Ehrenamtlichen, Etappenleitenden
und weiteren Personen



Erste OL-Erlebnisse werden gesammelt

sCOOL-Etappen

Rund 450 Etappen an über 240 Schulen sind im 2026 geplant und erreichen damit mehrere Zehntausend Schülerinnen und Schüler. Dabei bieten die sCOOL-Etappen die Möglichkeit, die zuvor im Unterricht erlernten Kartenlesekenntnisse in spielerischen Übungsformen und einem kleinen Wettkampf auf dem Schulareal zu festigen. Die Etappenleitenden, die selbst begeisterte Orientierungsläufer*innen sind, besuchen die Schulen mit einem standardisierten OL-Programm. Bei der Durchführung der Etappe werden sie dabei von einem Mitglied des lokalen Orientierungslauf-Vereins unterstützt.

sCOOL-Cups

Vom Frühling bis Herbst finden in der gesamten Schweiz zudem die sogenannten sCOOL-Cups statt. Diese sind einfache OL-Wettkämpfe auf einem Schulareal, in einem Park oder in einem Waldgebiet. Mitmachen können einzelne Zweierteams oder ganze Schulklassen vom 3. bis 9. Schuljahr in drei Alterskategorien. Für die Oberstufe zählen die Cups zugleich als kantonale Schulsport-Meisterschaften im Orientierungslauf und gelten als Qualifikationslauf für den Schweizerischen Schulsporttag. Aushängeschilder an den sCOOL-Cups sind Mitglieder des Schweizer OL-Nationalteams. Sie geben den Kindern Tipps mit auf den Weg und verteilen Autogramme. Erstmals findet 2026 der Glarner sCOOL-Cup statt, womit der sCOOL-Cup seit diesem Jahr in 24 Kantonen präsent ist. 

sCOOL-Talentbox

Während die sCOOL-Etappen und -Cups bereits auf eine langjährige Geschichte zurückblicken, soll sich auch die sCOOL-Talentbox als jüngstes Angebot der sCOOL-Palette in ihrem dritten Austragungsjahr weiter etablieren. Dies mit dem Hauptziel, neue Talente für die OL-Vereine zu gewinnen. Die Talentbox besteht dabei aus drei Elementen: Online-Übungen, einem Webinar für Kinder und Eltern sowie einem OL-Erlebnis mit verschiedenen Trainingsformen und kleinen Wettkämpfen. Vereine, die Interesse haben, OL-Nachwuchs direkt aus dem sCOOL-Programm zu rekrutieren, können sich gerne bei Questo indirizzo email è protetto dagli spambots. È necessario abilitare JavaScript per vederlo. melden. Weitere Informationen dazu gibt es hier: Infobroschüre sCOOL-Talentbox für Vereine

Das räumliche Denken der Kinder wird durch den Orientierungslauf nachhaltig geschult: Sie entwickeln Strategien, um räumliche Aufgaben zu lösen. Seit den ersten Testphasen des Programms im Jahr 2002 kamen, inklusive Weltrekord im Jahr 2003, mittlerweile über 750’000 Schulkinder durch sCOOL mit dem OL-Sport in Kontakt.
 
Das Programm beinhaltet die Standbeine: «sCOOL-Cups», «sCOOL@School», «sCOOL-Etappen» und «sCOOL-Talentbox». Hinzu kommt das Lehrmittel «It’sCOOL» für einen fächerübergreifenden Unterricht zum Thema «sich orientieren».
 
Weitere Infos: scool.ch 

sCOOL@School

Stetig wachsend präsentiert sich auch die Nachfrage nach sCOOL@School. Dieses Programm richtet sich an die 3.-6. Klasse und besteht aus fünf bis acht Halbtagen Ausbildung zum Thema «sich orientieren». Diese Ausbildung erstreckt sich über mehrere Wochen und endet im Normalfall mit einer sCOOL-Etappe. Ein sCOOL@School-Coach, das heisst eine verantwortliche Person aus dem lokalen OL-Verein, bereitet das Thema zusammen mit der Lehrperson professionell vor. Die Halbtage werden mittels Teamteaching von Lehrperson und dem sCOOL@School-Coach durchgeführt. Das Coaches-Team vergrössert sich dabei stetig, 30 Projekte sind im 2026 geplant. 

sCOOL-Karten neu in omap.ch integriert

Neben den neuen sCOOL-Elektrofahrzeugen, sind seit Kurzem auch alle sCOOL-Karten im nationalen Kartenverzeichnis omap.ch integriert.  Somit können die Schulhauskarten unkompliziert verwaltet und einfach über das bestehende Kartenverzeichnis gefunden und bestellt werden. 

Ein solch vielfältiges Programm ist nur möglich dank dem Engagement vieler ehrenamtlicher Helfenden – ein grosser Dank geht deshalb an sie alle! 

(Text: Annalena Schmid, Fotos: Simon Buser)