Nach sieben Jahren als Geschäftsführer nimmt Christopher Gmür eine neue Herausforderung an und verlässt Swiss Orienteering. Er steht dem Verband noch bis Ende Januar 2027 zur Verfügung.

OLTEN, 04.05.2023. Christopher Gmür (Geschäftsführung). Portrait photo shooting Geschäftsstelle Swiss Orienteering 2023.copyright by www.steineggerpix.com + swiss orienteering federation / photo by remy steinegger
Christopher Gmür

Seit 2019 leitet Christopher Gmür Swiss Orienteering operativ als Geschäftsführer und Bereichsleiter Marketing/Breitensport, nun findet diese Zeit im Januar 2027 ein Ende. Der 38-Jährige hat sich dazu entschieden, eine neue Herausforderung anzunehmen. Als Direktor des Schweizerischen Turnverbands (STV) wird er sich ab April 2027 weiterhin in den Dienst der Sportförderung stellen, dann in einem ausgeprägt polysportiven und divers aufgestellten Verband mit 14 Sportarten.

Swiss Orienteering blickt auf einige Highlights während Christopher Gmürs Amtszeit zurück. Zu erwähnen ist die Weiterentwicklung des sCOOL-Programms inklusive Sicherstellens seiner nachhaltigen Finanzierung. Sein Kostenbewusstsein trug ausserdem wesentlich zur gesunden finanziellen Entwicklung des Verbandes bei. Auch die Heim-WM 2023 in Flims Laax fiel in diese Zeit, mit der nicht nur organisatorisch, sondern auch hinsichtlich sportlicher Erfolge und öffentlicher Aufmerksamkeit ein wahres (Schweizer) OL-Fest gefeiert werden konnte. Besonders herausfordernd war seine Anfangszeit, als im Frühling 2020 die COVID-19-Pandemie ausbrach und Krisenmanagement mit Laufabsagen, Schutzkonzepten und finanzieller Schadensbegrenzung den OL-Alltag dominierten. Als treibender Motor und mit digitaler Affinität stand er auch hinter dem grossen IT-Projekt, das die Neulancierung der Verbandshomepage und Nachfolge-Lösungen für o-l.ch beinhaltet. Präsident Thomas Bührer ergänzt: «Aus Sicht des Zentralvorstands sind es insbesondere die motivierte Arbeitsweise und die offene Art von Chrigi Gmür, die wir schätzen gelernt haben.»

Dieser schaut sehr gerne auf die vergangenen Jahre zurück. «Sie waren für mich sehr lehrreich» sagt er. «Ich durfte umfangreiche Verantwortung übernehmen und entwickelte mich aufgrund der Vielseitigkeit der Aufgaben zu einem Generalisten. Das Vertrauen, das ich von allen Anspruchsgruppen in dieser Zeit spürte, zu Beginn noch als Nicht-OL-Läufer, empfand ich immer als Privileg. Dafür und für all die schönen Begegnungen und Erlebnisse, bin ich unglaublich dankbar. Ich verlasse Swiss Orienteering mit einem lachenden und einem weinenden Auge.» Karte und Kompass wolle er als regelmässiger OL-Läufer auch künftig treu bleiben.

Stellenausschreibung in Ausarbeitung

Damit wird bei Swiss Orienteering in absehbarer Zeit eine sehr spannende und attraktive Stelle frei. Der Rekrutierungsprozess für Christophers Nachfolge wird vom Zentralvorstand derzeit aufgegleist und eine entsprechende Stellenausschreibung in einigen Tagen publiziert.

 

(Text: Swiss Orienteering, Foto: Hansjörg Schödler)