Transparenz bei Juryentscheidungen

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il y a 2 jours 23 heures #3458 par Ernst Kläy
Gemäss der Karte HE ist der Posten 18 kleine Senke (160) und der östliche Posten Mulde (159) klar als unterschiedliche Postenstandorte zu erkennen. Somit ist ein Abstand von 60 Meter nicht erforderlich! Ist die Mulde im Gelände nicht anhand der Laufkarte bestimmbar, hätte dies der Kontrolleur und der TD beanstanden müssen. Somit ist aus meiner Sicht der Juryentscheid nicht korrekt.
Ich habe alle durch Livelox aufgezeichneten Routen der 69 klassierten Läufern im Bereich des Postens 18 angeschaut und habe folgendes festgestellt:
• 3 Läufer haben direkt den falschen Posten (Mulde) angelaufen und liefen weiter direkt zu Posten19 und hätten somit disqualifiziert werden müssen!
• 26 Läufer liefen direkt den richtigen Posten (kleine Senke) an!
• 40 Läufer liefen zuerst zum oder in die Nähe des Postens in der Mulde (159) und stellten fest, dass dies der falsche Posten ist, und korrigierten zum richtigen Posten kleine Senke (160). Der Grund, warum so viele Läufer direkt zur Mulde liefen könnte sein, dass sich eine neue Spur gebildet hatte!
Fazit: Die 3 Läufer, die den falschen Posten anliefen, schauten wahrscheinlich nicht auf die Postenbeschreibung bzw. kontrollierten die Postennummer! Die anderen 40 Läufer erkannten, dass es das falsche Postenobjekt ist bzw. die Postennummer nicht stimmt!

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il y a 5 jours 20 heures #3455 par Marius Kaiser
An der gestrigen MOM standen bei der HE-Bahn zwei Posten nah beieinander. Da es sich um einen WRE-Event handelte, war die IOF-Vorgabe einzuhalten, welche einen Mindestabstand von 60 Metern zwischen zwei Posten an ähnlich aussehenden Postenobjekten fordert. Dieser Mindestabstand wurde bei Posten 18 unterschritten. Zu quittieren galt es den Posten in einer Senke, etwa 30-40 Meter davon entfernt gab es einen weiteren Posten in einer Mulde. Es gab entsprechend etliche Läufer, welche den falschen Posten in der Mulde stempelten und danach mit ihrem Lauf weiterfuhren, ohne ihren Fehler zu bemerken. 
Trotzdem wurden jene Läufer am Ende des Rennens klassiert, da dieser Posten 18 den Vorgaben des IOF nicht entsprach und so gar nicht hätte gesetzt werden dürfen. 

Ich finde es sehr schade, dass so entschieden wurde. Schliesslich waren die Bedingungen für alle Läufer die gleichen und die allermeisten schafften es, den richtigen Posten in der Senke zu stempeln. Besonders unfair ist diese Entscheidung für diejenigen Läufer, welche ebenfalls zuerst den falschen Posten in der Mulde anliefen, dies jedoch bemerkten und anschliessend auf der Suche nach dem richtigen Posten in der Senke Zeit verloren.

Ausserdem finde ich es nicht in Ordnung, dass dieser Umstand nirgendwo offiziell kommuniziert wurde. Ob sich der oben beschriebene Sachverhalt genau wie von mir beschrieben zugetragen hat, bleibt unklar. Ich berufe mich auf verschiedene mündliche Quellen, welche alle leicht voneinander abweichen. Es entsteht der Eindruck, dass die Jury solche heiklen Entscheidungen am liebsten für sich behalten möchte, um Diskussionen zu vermeiden. Das Gegenteil ist der Fall! Heute Sonntag wurde unter uns HE-Läufern sehr viel über Sinn und Unsinn dieses Entscheids diskutiert.
Ausserdem frage ich mich, ob diesem Einwand auch nachgegangen wäre, wenn er von einem weniger etablierten Läufer eingebracht worden wäre.

Mir ist bewusst, dass die Arbeit der Jury anspruchsvoll und undankbar ist. Gerade deshalb würde ich mir wünschen, dass in Zukunft solche Entscheide nachvollziehbar begründet und offen kommuniziert werden.

Marius Kaiser

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