OL in China...

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4 Anni 4 Mesi fa #927 da Christoph Salzmann
Risposta da Christoph Salzmann al topic OL in China...
Unseren Sport fremden unsportlichen (in Bezug auf Fairness, Doping, etc.) Kulturen erklären und dafür die Fairness opfern? Im Ernst? Ueli, ich ich könnte weinen ob deinem Post, aber irgendwie passt er ins grosse Tamtam von IOF und Verbänden: Olympisch um jeden Preis!
Der internationale OL-Sport hat sich in China gerade total verrannt. Man ist buchstäblich ab der Route geraten. Man hört aktuell nur das wenigste und nötigste aus dem Wald; anscheinend ist man sich noch am Auffangen...
Rascher wieder auf der Karte sind die Athleten selber, was die reflektierten und kritischen Posts von Simona, Matthias und Sabine sowie Gustav Bergmann in den sozialen Medien belegen.
Meine Unterstützung haben sie allemal. Mir kamen vor wenigen Wochen fast Tränen der Freude, als ich Simona im Radio hörte, wie sie sich dezidiert skeptisch gegenüber einer Olympia-OL-Disziplin äusserte. Noch so jung und schon so viel verstanden. Bravo!
Der IOF steht am Scheideweg; ob er die Zeichen der Zeit lesen und die richtige Route einschlägt, wird sich zeigen. Einen ersten Vorgeschmack durften wir jetzt bereits in China erleben, wie das so werden könnte.
I seguenti utenti hanno detto grazie : Hofer Michael

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4 Anni 4 Mesi fa #929 da Ueli Hofstetter
Risposta da Ueli Hofstetter al topic OL in China...
Lieber Christoph
Mein Einwurf liegt auf der Linie des IOF-Beitrags zum Thema:
orienteering.sport/fair-play-and-major-e...enteering-countries/
Persönlich sehe ich OL nicht als zukünftige olympische Sportart, aber ich erkenne das Anliegen der IOF, unseren Sport breiter und eben auch internationaler zu positionieren. Und ja, wir müssen wohl auch den OL-Sport erklären, wo die IOF-Regeln zu wenig klar sind. Wer weiss wie im chinesischen Turnsport die Spitzenathleten (und bspw. auch Zirkusartisten) getrimmt werden, kann sich vorstellen, dass auch chinesische OL-Läufer an ihre Grenzen gehen, weil - dies ist der Kulturaspekt - es ihre einzige Chance ist, sich in der grossen Masse des chinesischen Alltags zu beweisen.

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4 Anni 4 Mesi fa #930 da Christoph Salzmann
Risposta da Christoph Salzmann al topic OL in China...
Lieber Ueli
Den IOF Bericht hab ich gestern auch gelesen. Die Aufarbeitung hat zumindest begonnen.
Ich sehe den kulturellen Aspekt auch, doch gerade dieser müsste uns zur Vorsicht mahnen. Warum nicht zuerst einmal in den Staaten/Kanada, in Ländern wie Griechenland, Japan, Russland?, Spanien, Kroatien, etc. den OL-Sport noch breiter verankern? Da wäre teilweise schon eine schöne Basis gelegt, Auch vom kulturellen, OL-historischen Kontext her.
Wenn der OL internationaler werden soll, muss sich der Weltcup radikal ändern. Im 2020 gibts gerade noch 3 Weltcup-Runden. Eine konstante Anbindung an die grossen Mehrtage OLs weltweit wäre da die Lösung. Doch dieser Versuch ist ja so halb mit O-Ringen gescheitert. Aber wenn Simona an aussichtsreicher Position liegend für ein Trainingslager an der letzten Etappe des O-Ringen nicht mehr teilnehmen kann, läuft etwas gewaltig schief, so auch bei der Swiss-O-Week. All die spannenden multinationalen Trainings (Portugal, etc.) ergäben sogleich spannende Wettkämpfe. Da wird ein Riesenaufwand getrieben ohne grossen Outcome, kein Wunder springt da kein grosser Sponsor auf. Da müssen 6-9 fixe WC Einsätze mit einem Breitenpublikum von 2-4 Tausend Hobbyteilnehmern her. Dann beginnt es anders auszuschauen, auch von den Sponsoren her.

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