In einem schnellen Mitteldistanz-Rennen läuft Loïc Berger zur Silbermedaille. David Baumberger auf Rang 4 und Corsin Müller auf Rang 5 runden das starke Teamergebnis ab. Bei den Frauen gewinnen auch Seline Sannwald auf Rang 5 und Kati Hotz auf Rang 6 ein Diplom.

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Das Podest mit Loïc Berger


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Seline Sannwald


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David Baumberger

Nach dem gestrigen Ruhetag ging die Junior*innen-WM im Trentino (IT) aus Schweizer Sicht heute erfolgreich weiter. Über die Mitteldistanz zeigte das Schweizer Team eine starke Teamleistung. Die Bahnen waren dabei technisch nicht allzu herausfordernd, es galt ein hohes Tempo von Anfang bis Ende durchzuziehen und dabei jeden Fehler zu vermeiden.

Ohne grössere Zeitverluste absolvierte Loïc Berger die Bahn. Er musste sich einzig dem Ungaren Marton Csoboth geschlagen geben, der bei jeder Zwischenzeit in Führung lag. Nachdem der Romand über die Langdistanz eine Medaille als Vierter noch knapp verpasste, lief er heute zu seiner insgesamt vierten JWOC-Medaille. «Es war ein stabiler Lauf ohne grössere Fehler, zu Posten 9 hatte ich eine kleine Unsicherheit und erwischte keine optimale Route zu Posten 16. Ansonsten war es aber wirklich gut und physisch fühlte ich mich nach dem Ruhetag auch wieder frisch», berichtet Loïc Berger nach dem Lauf.

Bronze ging an den Finnen Rasmus Toyryla. Dahinter laufen mit David Baumberger auf Rang 4 und Corsin Müller auf Rang 5 zwei weitere Schweizer in die Top 6. Die weiteren Schweizer klassieren sich auf den Rängen 43 (Gratian Böhi), 51 (Jonas Vogel) und 56 (Leander Wylenmann).

Enge Entscheidungen bei den Juniorinnen

Während Gold und Bronze an die Tschechinnen Viktorie Skachova und Lucie Dittrichova ging, sowie die Ungarin Rita Maramarosi Silber gewinnt, wurde es hinter dem Podest ganz eng. 58 Sekunden hinter der Siegerin läuft Eeva Liina Ojanaho (FIN) auf Rang 4, nur 2 Sekunden dahinter wird Seline Sannwald Fünfte, Kati Hotz wird starke Sechste.

«Physisch fühlte ich mich schon vor dem Start gut. Mein Plan, Posten für Posten sauber anzulaufen, konnte ich gut umsetzen und hatte keine grösseren Probleme mit der Bahn», so Seline, die sich vergangenen Sonntag zur Juniorinnen-Weltmeisterin im Sprint kürte. Henriette Radzikowski auf Rang 12, Coralie Waldner auf Rang 15 und Leonie Mathias auf Rang 20 runden das gute Teamergebnis ab. Rahel Good klassierte sich auf dem 35. Platz.

Morgen steht zum Abschluss der diesjährigen Junior*innen-WM die Staffel an. Die Schweiz steht mit folgenden Teams am Start:

SUI 1: Henriette Radzikowski, Kati Hotz, Seline Sannwald
SUI 1: David Baumberger, Corsin Müller, Loïc Berger

SUI 2: Rahel Good, Coralie Waldner, Leonie Mathis
SUI 2: Leander Wylenmann, Gratian Böhi, Jonas Vogel

Ab 8:50 Uhr können die Rennen live im IOF Web-TV mitverfolgt werden. Hier geht es zum JWOC-Livecenter: JWOC-Livecenter

(Text: Annalena Schmid, Fotos: Eszter Kocsik)