Zum Auftakt des Testlauf-Wochenendes im belgischen Antwerpen dürfen sich Fabian Aebersold und Lilly Graber über einen Sieg im Einzelsprint freuen. Timo Suter und Daniel Hubmann sowie Deborah Stadler und Paula Gross komplettieren das Podest.

Nachdem die Elite-Athlet*innen am Ostermontag ihre physischen Kapazitäten über 5000 m unter Beweis stellten, ging es für sie heute weiter mit einem Einzelsprint in Antwerpen. In der belgischen Hafenstadt bildete der Lauf den Auftakt zu einem intensiven Testlauf-Wochenende, die im Rahmen des ASOM stattfinden. Die Resultate dieser vier Testläufe bilden die Selektionsgrundlage für den anstehenden Heim-Weltcup vom 23.-26. April in Locarno Ascona.

Bei den Männern gewinnt Fabian Aebersold mit einem sauberen Lauf den technisch nicht allzu herausfordernden Einzelsprint. Dahinter läuft Timo Suter mit 9 Sekunden Rückstand auf Rang 2, Daniel Hubmann platziert sich mit 18 Sekunden Rückstand auf Rang 3.

Das Rennen der Frauen entscheidet Lilly Graber mit einem flüssigen Lauf ohne nennenswerte Zeitverluste für sich. Dahinter klassiert sich Deborah Stadler auf Rang 2 mit 13 Sekunden Rückstand. Paula Gross wird eine Sekunde hinter Stadler Dritte. Anwärterin auf den Sieg, Simona Aebersold, liess einen Posten aus und wurde folglich nicht klassiert.

Morgen geht es für die Athlet*innen weiter mit einem KO-Sprint. Vormittags wird in der Qualifikation um den Einzug in die Final-Runden gekämpft, am Nachmittag geht es darum, vom Viertelfinal in den Halbfinal und letztlich Final zu sprinten. Am Sonntag folgt zum Abschluss ein Einzelsprint. Ein Bericht zu den beiden Wettkämpfen am Wochenende gibt es am Sonntag auf swiss-orienteering.ch zu lesen.

Resultate Einzel-Sprint Freitag

Veranstaltungswebsite ASOM mit Links zu Startlisten und Live-Resultaten

Klimafreundliche Reise dank der Unterstützung von Swiss Olympic

Der Swiss Olympic Klimafonds fördert Nachhaltigkeitsmassnahmen und Klimaschutzprojekte aus Schweizer Sportverbänden und -vereinen. Weitere Informationen: Swiss Olympic Klimafonds       

Internationale Reisen wie jene nach Belgien gehören zum Leistungssport dazu. Zugreisen bieten dabei eine deutlich klimafreundlichere Alternative zu Flugreisen. Dank dem Swiss Olympic Klimafonds dürfen Vereine und Verbände bei Zugreisen an internationale Grossanlässe und Qualifikationswettkämpfe in Europa auf finanzielle Unterstützung zählen: Zugfahrten ab der Schweiz, die länger als 4 Stunden dauern, werden pro reisende Person mit bis zu 150 Franken durch den Swiss Olympic Klimafonds gefördert.

Auch Swiss Orienteering darf von diesem Instrument profitieren: für die Reise an die Testläufe in Antwerpen erhält das Schweizer Team einen namhaften Unterstützungsbeitrag für die Zugtickets.

Text: Annalena Schmid

Fotos: Archivbild von Christoph Amerijckx