In Lausanne liefen 225 Teams um die ersten Schweizer-Meisterschafts-Medaillen der Saison 2026. Bei der Elite setzte sich das Team der OLV Baselland mit Laurianne Plattner, Christoph Meier, Tino Polsini und Sofie Bachmann durch.
Zum 50-jährigen Jubiläum lud der OL-Verein Lausanne-Jorat (COLJ) zum grossen Sprint-Wochenende in Lausanne ein. Lanciert wurde das Wochenende mit der Sprintstaffel-SM. 225 Teams à vier Läuferinnen und Läufer liefen im Stadtteil Ouchy um die Medaillen. Die Bahnen führten durch Schulgelände, am Olympischen Museum vorbei und den Ufern des Genfersees entlang. Die sommerlichen Temperaturen forderten die Läuferinnen und Läufer zusätzlich.
Konstante Leistung wird mit Gold belohnt
Zuoberst auf dem Podest der Elite-Kategorie platziert sich das erste Team der OLV Baselland. Die Juniorin Laurianne Plattner auf der Startstrecke legte eine gute Grundlage und übergab an vierter Stelle an den ehemaligen Kader-Läufer Christoph Meier. Ihm wiederum gelang es, einen Platz gutzumachen und den Weltcup-Sieger vom vergangenen Wochenende, Tino Polsini, als Dritter ins Rennen zu schicken. Polsini hielt die Position über das ganze Rennen und übergab zum Schluss an Sofie Bachmann, die ebenfalls Kader-Läuferin, jedoch Wald-Spezialistin ist. «Mein Team hat super Vorarbeit geleistet. Ich hatte eine ideale Ausgangsposition und konnte mich in der Steigung zu Beginn bereits den führenden Läuferinnen annähern. Im anschliessenden Park waren die Bahnen gegabelt – und ich war plötzlich allein. Als ich gemerkt habe, dass ich in Führung war, konnte ich mich für den Schluss noch auf meine Technik fokussieren. Das war gut, da meine Sprint-Automatismen nicht mehr ganz so schnell sind», freut sich Bachmann.
Knapp eine Minute nach der OLV Baselland, lief Paula Gross mit ihren Team-Kolleg*innen Bigna Hotz, Gratian Böhi und Florian Attinger für ihren Verein OL Zimmerberg über die Ziellinie. Dicht auf den Fersen folgte ihr Lisa Hubmann, die mit ihrer Schwester Nina, ihrem Cousin Daniel Hubmann und Joschi Schmid somit die Bronze-Medaille für die OL Regio Wil sicherte.
Weitere Siegerinnen und Sieger
Dieses Jahr gab es eine Erneuerung in den angebotenen Kategorien. Neu geschaffen wurde die Kategorie SSO, in der es keine Alters- oder Geschlechtsbeschränkungen gibt. Die Chance der neuen Kategorien genutzt und gleich mit dem Sieg belohnt wurde das Team der OLG Galgenen mit den Brüdern Corsin, Lavio und Nicola Müller, die durch Daniel Grätzer verstärkt wurden. Die dritte Kategorie ohne Altersbeschränkung (SSA) gewann die OLV Zug mit Sandrin Müller und den Geschwistern Joel, François und Sonja Borner. Die Kategorie der Jüngsten, mit Läuferinnen und Läufern bis 12 Jahre, gewann das Team der OLG Thun/OLG Hondrich, bestehend aus Théa Gfeller, Matthis Wegmüller, Mael Anderegg und Finja Schüpbach. Das Team der ol norska mit den Zwillingen Anja und Lars Niggli, Laurin Gwerder und Céline Aeschlimann stand zuoberst auf dem Podest in der zweiten Jugend-Kategorie mit Jugendlichen bis 16 Jahren. Die Seniorinnen und Senioren standen ebenfalls in zwei Leistungskategorien am Start: Bei den 40-Plus-Jährigen (SS40) gewann die OLG Welsikon mit Renato und Andrea Winteler sowie Susanne Wydenkeller und Andreas Hinder, das Team der OLG St. Gallen/Appenzell mit Monika und Mario Ammann und Jürg und Isabelle Hellmüller war bei den SS60 am schnellsten.
Sprint-SM im Herzen Lausannes
Bereits morgen gilt es wieder ernst: In der Altstadt von Lausanne wird sich entscheiden, wer sich als Schweizer Meisterin oder Schweizer Meister im Sprint 2026 nennen darf. Der Vorschaubericht und alle Informationen sind hier zu finden.
Fotos und Videos der Veranstaltenden
(Text und Fotos: Sina Tommer)

