Nächste Woche steht ein 12-köpfiges Schweizer Team an der Studierenden-WM (WUOC) in Vila Real, Portugal, im Einsatz. Auf dem Programm stehen eine KO-Sprint, eine Sprintstaffel, ein Einzelsprint sowie eine Mitteldistanz.
Studentinnen und Studenten messen sich nächste Woche in der portugiesischen Stadt Vila Real, rund 100 Kilometer östlich von Porto im Landesinnern gelegen, im Rahmen der FISU World University Orienteering Championships. Den Auftakt in die Wettkampf-Woche bildet am Dienstag, 28. Juli, der KO-Sprint. Der Tag beginnt mit einer Qualifikation, am späteren Nachmittag folgen die Finalrunden mit Viertel-, Halbfinal und Final. Zeit für Erholung bleibt nur wenig, denn bereits am Mittwochmorgen geht es weiter mit der Sprintstaffel. Pro Nation dürfen dabei zwei Teams starten. Nach einem Ruhetag am Donnerstag geht es am Freitagmorgen weiter mit dem Einzelsprint, bevor die Studierenden-WM mit einer Mitteldistanz am Samstag abgeschlossen wird.
Die Sprint-Wettkämpfe werden in Vila Real selbst ausgetragen. Das Organisationsteam verspricht ein abwechslungsreiches Gelände mit einem historischen Zentrum mit engen, unregelmässigen Gassen. Dazu kommen Wohngebiete mit Parks und Innenhöfen sowie Multi-Level-Passagen mit vielen Treppen und Rampen. Die Mitteldistanz findet im Waldgebiet namens «Fraga» statt. Für technische und physische Herausforderungen sorgen kräftezehrende Steigungen, Steine und Felsen und wechselnde Vegetation mit variierender Belaufbarkeit.
Schweizer Team mit Medaillen-Chancen
Die Schweiz reist mit einer 12-köpfigen Delegation an die Wettkämpfe (mehr dazu hier: Selektionen WUOC). Die Delegationsleitung, Sina Tommer und Severin Müller, blickt dem Anlass mit folgenden Erwartungen entgegen: «Wir dürfen mit einem starken Team an die Studierenden-WM reisen. Die Wettkämpfe sind eine tolle Chance für Athlet*innen unter 25 Jahren, um auf dem internationalen Parkett um Top-Platzierungen laufen zu können. Sie können Erfahrungen sammeln, wie es ist, in einer Favoritenrolle am Start eines wichtigen Wettkampfes zu stehen.»
Die Wetterprognosen kündigen heisse Temperaturen bis zu 38 Grad an. So wird es für die Athletinnen und Athleten nicht nur physische und OL-technische Herausforderungen geben, sondern auch der Umgang mit der Hitze gilt es als zusätzliche Challenge zu bewältigen.
Weitere Informationen finden sich auf der Veranstaltungswebsite: orienteering2026.fisu
(Text: Annalena Schmid)
