Am letzten Wettkampf der Studierenden-WM läuft Pascal Schärer über die Mitteldistanz auf Rang 4 und verpasst eine zweite Medaille knappt. Inès Berger läuft als beste Schweizerin auf Rang 13.

Über die Mitteldistanz wurden heute die letzten Medaillen an der Studierenden-WM 2026 vergeben. Nach drei Sprint-Wettkämpfen stand heute mit der Mitteldistanz ein Wettkampf im Waldgebiet am Rande von Vila Real an. Das detaillierte Gelände, mit den vielen Höhenmeter und vielen Pfaden, von denen nicht alle kartiert waren, sorgte für einen anspruchsvollen Abschluss. Schlüssel zum Erfolg war denn auch, ohne grossen Fehler durchzukommen.

Pascal Schärer überzeugte auch im Wald und läuft auf Rang 4. Am Ende fehlten ihm nur 3 Sekunden auf eine Medaille. Das Rennen gewinnt Antoine Becaert aus Frankreich, vor Svante Selin aus Schweden und dem Franzosen Romain Pichard. «Ich bin am Ende sehr zufrieden mit diesem 4. Rang. Es war ein tricky Wettkampf, aber ich kam technisch gut durch und beging keine grossen Fehler. Schade ist, dass ich im Überlauf zuerst Richtung Ziel rannte, dann wieder umkehren musste und so einige Sekunden verlor. Dass es nun so knapp war um den dritten Rang, ist natürlich ärgerlich. Trotzdem ist es ein guter Abschluss einer tollen Woche.»  

Corsin Müller verpasst als Elfter ein Top-Ten-Rang nur knapp. David Baumberger läuft auf den 19. Rang. Simon Humbel wird 61., Dominic Müller wird 66. Janis Hutzli lag zwischenzeitlich super im Rennen, verstauchte sich dann jedoch bei einem Sprung den Fuss und konnte das Rennen nicht beenden.

Bei den Frauen wird Inès Berger als beste Schweizerin 13. Die Finnin Inari Karppinen gewinnt die Goldmedaille, Klara Borg aus Schweden wird Zweite, Fanny Delahaye aus Frankreich läuft auf den dritten Rang. «Es war ein cooles Rennen in detailliertem Gelände. Als ich beim Überlauf vom Speaker hörte, dass ich gut im Rennen lag, unterliefen mir gleich kleinere Fehler, aber ich schaffte es, um ruhig zu bleiben. So war es ein guter Wettkampf und nach einem schwierigen Frühling wieder ein Schritt in die richtige Richtung. Ich hoffe, dass im Herbst diese positive Entwicklung weitergeht», erzählt Inès Berger.

Anna Gasser läuft auf Rang 24, Sanna Hotz gleich dahinter auf Rang 25, Seline Sannwald beendet das Rennen auf Rang 29. Hanna Wey wird 34., Lisa Hubmann 46.

Die Delegationsleitenden Sina Tommer und Severin Müller ziehen nach der Studierenden-WM ein positives Fazit: «Das Niveau der Studierenden-WM war sehr hoch, wir sahen hochkarätige Wettkämpfe. Für viele ist die Studierenden-WM eine optimale Möglichkeit, um wertvolle internationale Erfahrungen zu sammeln und einen weiteren Schritt in ihrer OL-Laufbahn zu machen. Nicht alle konnten immer ihr volles Potenzial ausschöpfen, aber alles in allem dürfen die Athlet*innen zufrieden sein.»

Resultate und weitere Infos: Live Center

Text: Annalena Schmid, Fotos: zvg/Severin Müller