Staffel-Krimi zum Abschluss: Das letzte Rennen der diesjährigen Ski-OL-WM in Japan war die Sprintstaffel. Für die Schweiz liefen im Team 1 Eliane Deininger und Nicola Müller. Team 2 bestand aus Delia Giezendanner und Corsin Müller. Nach einem bis zum Schluss packenden Rennen klassierte sich SUI 1 auf dem guten vierten Platz. Team 2 erreichte den siebten Platz, wird aufgrund der Nationenwertung allerdings nicht gezählt.

Eliane Deininger zeigt sich mit ihren Einsätzen zufrieden. Die Schlussrunde sei ein richtiger Krimi gewesen, da es keine Gabelungen mehr gegeben habe und sie in einer grossen Gruppe unterwegs gewesen sei. Bei den letzten Posten habe sie noch versucht, eigene Routen zu wählen, was am Schluss leider nicht ganz aufgegangen sei. Es resultiert am Ende der undankbare vierte Rang. 

Nicola Müller zeigt sich ebenfalls zufrieden mit seinen Ablösungen. Es sei ein spannender Wettkampf gewesen und die Ski seien einmal mehr super gewesen. Für Müller war es der letzte Einsatz auf internationalem Niveau für die Schweiz, er hat bereits zu einem früheren Zeitpunkt seinen Rücktritt bekannt gegeben hat.

Auch Delia Giezendanner und Corsin Müller sind mit ihren Läufen zufrieden. Bis auf ein paar Kleinigkeiten seien sie fehlerfrei durchgekommen und konnten physisch nochmals alle Kräfte mobilisieren. So erreichte das Duo den inoffiziell siebten Rang (nur das beste Team pro Nation zählt in der offiziellen Wertung). 

Skandinavisches Podest

Das Podest belegen derweil die skandinavischen Nationen. Den Sieg holt sich das norwegische Team mit Jørgen Baklid und Anna Ulvensoen. Dahinter klassiert sich das Team aus Finnland mit Niklas Ekström und Amanda Yli-Futka. Den dritten Platz belegen Andrei Lamov und Anna Magdalena Olsson aus Schweden, die unter anderem unter den Augen der japanischen Prinzessin ins Ziel kommen.

Rückblick: Die WM 2026 ist mit diesem Wettkampf bereits wieder Geschichte. Die Schweiz kann auf eine äußerst erfolgreiche Wettkampfwoche zurückblicken. Zum ersten Mal konnte eine Schweizer Frau eine Einzelmedaille gewinnen. In dieser Woche waren es dann direkt drei davon! Auch die Teamleistung mit zwölf Top-10-Platzierungen in den Einzelrennen war hervorragend.

(Text: Flurina Bieri, Fotos: WSOC 2026)