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Noah Rieder spurtet zu Rang 5.


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Simon Brändli setzt sich im Spurt durch.


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Maja Rothweiler beim Kartenwechsel.


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Adrian Jäggi bei der Zielpassage.


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Silas Hotz beim Massenstart.

Im Massenstart-Rennen holt Noah Rieder mit Rang 5 ein Diplom bei den Junioren. Simon Brändli wird guter Achter.

Der Veranstalter kündigte ein intensives Rennen mit insgesamt fünf Schlaufen und vielen Gabelungen im stadtnahen Erholungswald bei Viborg (Dänemark) an. Noah Rieder gelang es am Start die Übersicht zu behalten. Er war längere Zeit an der Spitze mit dem späteren Sieger Thomas Steinthal (DEN) unterwegs, bevor er den Anschluss nach einer anderen Routenwahl verlor. Auf der Schlussrunde kämpfte Rieder in einem Trio um Platz fünf bis sieben. Durch gute Routenwahlen konnte er diesen Dreikampf für sich entscheiden. "Ich bin super happy, dass die WM in meinem ersten Juniorenjahr so gut lief und ich im letzten Einzelrennen noch ein Diplom holen konnte," strahlte Rieder im Ziel. Der 18jährige will morgen in der Schweizer Elitestaffel nochmals alles geben.

Kurzinterview mit Noah Rieder (YouTube)

Auch Simon Brändli gelang – als Weltranglistenzweiter aus der ersten Startreihe startend – ein ausgezeichneter Start. Die erste Schlaufe erwischte er optimal. "Leider hatte ich zuerst die kurzen Gabelungen, so musste ich selbst das Tempo machen, doch ich kam sauber durch die ersten Schlaufen" analysierte er. Bei der letzten Zielpassage lag Brändli in einer grossen Gruppe von Fahrern ab Rang acht nur auf Platz 17. In der Schlussschlaufe gelang es ihm nochmals richtig Gas zu geben und technisch sauber durchzukommen. So konnte er sich in dieser grossen Gruppe durchsetzen und den achten Rang sichern. "Ich bin mit dem heutigen Resultat wie auch mit meinen Leistungen in den anderen Einzeldisziplinen zufrieden. Ich hoffe nächstes Jahr in Gelände mit mehr Steigung physisch wieder besser bereit zu sein," so Brändli rückblickend auf die Einzelwettkämpfe.

Maja Rothweiler verzeichnete keinen guten Start: Sie zog bewusst ihre eigene Route zum ersten Posten durch, verpasste aber dann den Einstieg zum Posten. Ihr Wettkampf blieb weiter eher mittelmässig und endete mit Rang 22. "Rennen mit solcher Hektik sowie vielen heiklen Situationen sind nicht meine Stärke," meinte sie. Dank Rang acht im Sprint, ihrem besten Sprint-Resultat an Weltmeisterschaften bisher, und dem Langdistanz-Diplom erreicht sie ihre WM-Ziele.

Adrian Jäggi lief es nicht nach Wunsch. "Der Start war völlig chaotisch. Bei der ersten Verzweigung gab's einen Crash vor mir und kurz danach fuhr mich ein anderer Fahrer an, ohne Folgen für mich," berichtete er. Im weiteren Wettkampf war Jäggi oft alleine und nicht immer fehlerfrei unterwegs. Er fuhr auf Rang 33 ins Ziel.

Silas Hotz hatte im Juniorenrennen viel Pech mit einem Platten Reifen noch vor dem ersten Posten. Er konnte diesen zwar beheben und weiterfahren, doch stempelte er später einen falschen Posten und wurde damit nicht klassiert.

Morgen schliesst die Bike-OL Weltmeisterschaften mit den Staffelwettkämpfen. Die Schweiz wird bei den Herren Elite in der Zusammensetzung Simon Brändli, Noah Rieder und Adrian Jäggi starten.

Resultate 

GPS

Event-Webseite

Text, Fotos, Video: Beat Schaffner

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