file OL in China...

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1 Jahr 3 Wochen her #930 von Christoph Salzmann
Lieber Ueli
Den IOF Bericht hab ich gestern auch gelesen. Die Aufarbeitung hat zumindest begonnen.
Ich sehe den kulturellen Aspekt auch, doch gerade dieser müsste uns zur Vorsicht mahnen. Warum nicht zuerst einmal in den Staaten/Kanada, in Ländern wie Griechenland, Japan, Russland?, Spanien, Kroatien, etc. den OL-Sport noch breiter verankern? Da wäre teilweise schon eine schöne Basis gelegt, Auch vom kulturellen, OL-historischen Kontext her.
Wenn der OL internationaler werden soll, muss sich der Weltcup radikal ändern. Im 2020 gibts gerade noch 3 Weltcup-Runden. Eine konstante Anbindung an die grossen Mehrtage OLs weltweit wäre da die Lösung. Doch dieser Versuch ist ja so halb mit O-Ringen gescheitert. Aber wenn Simona an aussichtsreicher Position liegend für ein Trainingslager an der letzten Etappe des O-Ringen nicht mehr teilnehmen kann, läuft etwas gewaltig schief, so auch bei der Swiss-O-Week. All die spannenden multinationalen Trainings (Portugal, etc.) ergäben sogleich spannende Wettkämpfe. Da wird ein Riesenaufwand getrieben ohne grossen Outcome, kein Wunder springt da kein grosser Sponsor auf. Da müssen 6-9 fixe WC Einsätze mit einem Breitenpublikum von 2-4 Tausend Hobbyteilnehmern her. Dann beginnt es anders auszuschauen, auch von den Sponsoren her.

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1 Jahr 3 Wochen her #929 von Ueli Hofstetter
Lieber Christoph
Mein Einwurf liegt auf der Linie des IOF-Beitrags zum Thema:
orienteering.sport/fair-play-and-major-e...enteering-countries/
Persönlich sehe ich OL nicht als zukünftige olympische Sportart, aber ich erkenne das Anliegen der IOF, unseren Sport breiter und eben auch internationaler zu positionieren. Und ja, wir müssen wohl auch den OL-Sport erklären, wo die IOF-Regeln zu wenig klar sind. Wer weiss wie im chinesischen Turnsport die Spitzenathleten (und bspw. auch Zirkusartisten) getrimmt werden, kann sich vorstellen, dass auch chinesische OL-Läufer an ihre Grenzen gehen, weil - dies ist der Kulturaspekt - es ihre einzige Chance ist, sich in der grossen Masse des chinesischen Alltags zu beweisen.

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1 Jahr 3 Wochen her #927 von Christoph Salzmann
Unseren Sport fremden unsportlichen (in Bezug auf Fairness, Doping, etc.) Kulturen erklären und dafür die Fairness opfern? Im Ernst? Ueli, ich ich könnte weinen ob deinem Post, aber irgendwie passt er ins grosse Tamtam von IOF und Verbänden: Olympisch um jeden Preis!
Der internationale OL-Sport hat sich in China gerade total verrannt. Man ist buchstäblich ab der Route geraten. Man hört aktuell nur das wenigste und nötigste aus dem Wald; anscheinend ist man sich noch am Auffangen...
Rascher wieder auf der Karte sind die Athleten selber, was die reflektierten und kritischen Posts von Simona, Matthias und Sabine sowie Gustav Bergmann in den sozialen Medien belegen.
Meine Unterstützung haben sie allemal. Mir kamen vor wenigen Wochen fast Tränen der Freude, als ich Simona im Radio hörte, wie sie sich dezidiert skeptisch gegenüber einer Olympia-OL-Disziplin äusserte. Noch so jung und schon so viel verstanden. Bravo!
Der IOF steht am Scheideweg; ob er die Zeichen der Zeit lesen und die richtige Route einschlägt, wird sich zeigen. Einen ersten Vorgeschmack durften wir jetzt bereits in China erleben, wie das so werden könnte.
Folgende Benutzer bedankten sich: Hofer Michael

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1 Jahr 3 Wochen her - 1 Jahr 3 Wochen her #924 von Hofer Michael
Hofer Michael antwortete auf OL in China...
@Ueli Hofstetter

Es ist nunmal Fakt, man kann nirgends mehr bescheissen als an einem Sprint OL. Wenn dieser Sprint OL dann noch in einem totalitären Staat statt findet, wo Erfolge von Athleten zu Propaganda Zweck ausgeschlachtet werden und dieser Staat jegliche rechte der Menschen selbst auf fremdem Hoheitsgebiet mit den Füssen tritt, ja dann muss man sich nicht wundern wenn Leistungen nicht anerkannt und respektiert werden.

Ich erspar mir die Mühe das Resultat von 2009 (10 Jahre!!!) sowie jenes in Lausanne im Detail zu analisieren. Bei einem Minutenabstand kann aber durchaus mal eine gute Athletin hinter einem Starten und auf einmal holt ein Chinese auch mal ein Resultat. Aus eigenem Können sicher nid! Der Weg im OL Sport, nur schon von den Top 20 in die Top 10 geschweige den aufs Podest ist länger als die Chinesische Mauer.

Für diejenigen welche noch an den Weihnachtsman glauben:

news.worldofo.com/2019/10/30/world-cup-s...esults-and-analysis/
Letzte Änderung: 1 Jahr 3 Wochen her von Hofer Michael. Begründung: Rechtschreibung, Link

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1 Jahr 3 Wochen her #922 von Ueli Hofstetter
Měihǎo de yītiān*
Ein bisschen weniger Überheblichkeit stünde uns gut an: Shuangyan Hao lief bereits 2009 an der WM im Sprint-Final in Ungarn auf Rang 10 und an der WM in Lausanne belegte sie Rang 13, wieder im Sprint-Final.
Zudem, wenn die öffentliche Wahrnehmung des OL-Sports nicht auf ein paar wenige, die heute bekannten Länder beschränkt bleiben soll, haben wir die Chance, unseren Sport auch in anderen Kulturen zu erklären.

*chin. Guten Tag

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1 Jahr 3 Wochen her #919 von Christian Bieri
Zum ersten Mal sind wir uns einig, Michael :woohoo:
Diese Resultate kann ich erst ernst nehmen, wenn Grönland Weltmeister im Beachvolleyball wird und ein Paar aus Mauretanien den Olympiasieg im Eistanz holt!

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