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Beim Ausfahren im Sprintgelände


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Schlüsselstelle im Sprintrennen

Die neuen Bike-OL Sprint Europameister heissen Vernoika Kubinova (CZE) und Lauri Malsroos (EST). Die Schweizer zeigten solide Leistungen und klassierten sich auf Rang 11 (Maja Rothweiler), 12 (Simon Brändli) und 20 (Adrian Jäggi).

Das Sprintgelände im und um das Olympiastadion in Wroclaw (Breslau), Polen wies neben den urbanen Gebieten auch schnelle Waldgebiete mit einem teilweise sehr feinen Wegnetz auf. 

Maja Rothweiler belegte den 11. Rang. „Der Sprint hat mir sehr gut gefallen. Es war wichtig immer
den nötigen Schritt voraus zu lesen und bei den Abzweigungen parat zu sein.“ Durch zwei suboptimale Routen und einige verpasste Abzweigungen verliert Rothweiler rund 2:30  auf die Tschechin Veronika Kubinova, welche mit über einer Minute Vorsprung auf die Zweitplatzierte den Sprint heute dominierte.

Mit dem 12. Rang und 40 Sekunden Rückstand aufs Podest ist Simon Brändli zufrieden. „Ich habe mein Konzept umgesetzt und verlor im administrativ anspruchsvollen Rennen nie den Faden.“ Gute Beine machen Brändli zuversichtlich für den morgigen Massenstart, die Wettkampfform in der Brändli an der WM 2017 seine erste individuelle Medaille gewinnen konnte.

Weitere 23 Sekunden hinter Brändli erreicht Adrian Jäggi im dichten Feld den 20. Rang: „Die Beine waren besser als gestern, doch leider habe ich zu Posten acht eine schlechte Routenwahl getroffen, was mich ungefähr 40 Sekunden kostete.“ Zum 8. Posten war Route rechts, aussen an Posten 5 und 6 vorbei, deutlich schneller als links vom Hügel, so wie sie die beiden Schweizer wählten (siehe Kartenausschnitt). Jäggi bewies heute mit seinem soliden Lauf, dass er in seinem ersten Elite-Jahr auch im Sprint mitmischen kann.

(Text: Noah Rieder)

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