

Über das vergangene Wochenende fand das Euromeeting in Dänemark statt. Das Schweizer Team nutzte diesen Event in Form eines Stützpunkttrainingslagers für die Vorbereitung der Sprint-WM 2020.
Erst im Januar dieses Jahres wurde bekannt gegeben, dass die WM-Organisatoren der Sprint-WM 2020 in Dänemark ein Euromeeting organisieren. Weil zu diesem Zeitpunkt das Jahresprogramm 2018 des Swiss Orienteering Teams bereits feststand, nahm das Euromeeting den Platz eines Stützpunkt Trainingslagers ein. Dies bedeutet, dass es allen Kaderathleten sowie Stützpunktathleten offensteht, auf Selbstbehaltbasis an diesem Trainingslager und den Wettkämpfen teilzunehmen. Konsequenterweise gab es keine Selektionen für die Wettkämpfe des Euromeetings.
Das Team, unter der Leitung von Christine Lüscher-Fogtmann, kam mit vielen nützlichen Erkenntnissen zurück aus Dänemark: „Das Euromeeting war sehr spannend, Bahnen wurden vom Bahnleger Team der WOC 2020 gelegt und die Karten vom WOC 2020 Kartenaufnehmer gemacht. So waren es qualitativ hochstehende Wettkämpfe die für Läufer und Organisatoren ein Übungsfeld für die erste reine Sprint-WM bot. Die Bahnen waren technisch sehr anspruchsvoll und auch für den Weltcupfinal in Tschechien eine gute Vorbereitung", so die Bereichsleiterin Leistungssport.
Für die besten Resultate der Schweizer waren Matthias Kyburz mit dem Sieg im KO-Sprint sowie Christoph Meier als Dritter im Sprint Final besorgt. Zusätzlich gewann die Mixed-Staffel mit Julia Jakob, Jonas Egger, Matthias Kyburz und Martina Ruch die Silbermedaille hinter dem schwedischen Team. Text: Raffael Huber, Bilder: Swiss Orienteering Team / Euromeeting 2018
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