Mit Remo Ruch hat das Elitekader ab 1. November 2024 einen neuen Cheftrainer. Die Geschäftsleitung von Swiss Orienteering ernannte ihn zum Nachfolger von Kilian Imhof, der nach fünf Saisons seinen Rücktritt erklärt hatte.

Die eben zu Ende gegangenen Weltmeisterschaften in Edinburgh waren für das Team von Swiss Orienteering ein voller Erfolg. Mit sechs Medaillen, zwei in jeder Farbe, wurde die Zielsetzung von dreimal Edelmetall klar übertroffen. Noch stehen in dieser Saison einige wichtige internationale Wettkämpfe an, darunter die EM in Ungarn und das Weltcupfinale in Finnland. Die WM war für Kilian Imhof jedoch so etwas wie ein vorzeitiger krönender Abschluss, ehe er sich Ende Saison als Cheftrainer des Elitekaders zurückzieht.

Wenige Tage nach der WM in Schottland darf Swiss Orienteering in personeller Hinsicht Erfreuliches vermelden. Remo Ruch tritt am 1. November 2024 Kilian Imhofs Nachfolge an und leitet damit ab der Saison 2025 die Geschicke des Elitekaders. Der 29-Jährige Berner war selbst jahrelang Mitglied der Anschlussgruppe des Elitekaders sowie des Juniorenkaders und leitete von 2017-2020 das Nationale Leistungszentrum in Bern. Neben seiner sportlichen Karriere arbeitete der studierte Betriebsökonom zuletzt als Sachbearbeiter auf der Finanzdirektion des Kantons Bern und absolviert parallel ein Masterstudium in Business Administration. Im Herbst wird er seine Ausbildung zum Verbandstrainer abschliessen und in der Folge in den Berufstrainerlehrgang einsteigen, welcher für die Übernahme einer Trainerstelle bei Swiss Orienteering eine wichtige Voraussetzung ist.

Vorfreude auf die anstehende Zusammenarbeit

Remo Ruch tritt seine Stelle mit Demut an. «Insbesondere nach den beiden WM 2023 in der Schweiz und 2024 in Edinburgh, die mit vielen Medaillen sehr erfolgreich waren, trete ich in grosse Fussstapfen», sagt er, was in ihm Respekt auslöse. «Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit im Trainer*innen-Team und darauf die Grundlagen dafür zu legen, dass auch in Zukunft an solche Top-Ergebnisse angeknüpft werden kann.»

Sabrina Meister, Bereichsleiterin Leistungssport, sagt zu Remo Ruchs Verpflichtung: «Es freut mich sehr, dass wir mit Remo Ruch einen vergleichsweise jungen Trainer gewinnen konnten, welcher einerseits durch seine eigene Karriere als Elitesportler genau weiss, was es braucht, um an Weltmeisterschaften Medaillen gewinnen zu können und anderseits mit seinem Background aus der Wirtschaft eine Aussensicht einbringen kann. Ein Wechsel im Trainerteam ist immer auch eine Chance, trotz dem Grosserfolg an den letzten Weltmeisterschaften, Bestehendes zu hinterfragen und gewisse Änderungen einzuführen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Remo Ruch und dem Elitetrainerteam um Baptiste Rollier, François Gonon und Elena Howald-Roos!»

(Text: Swiss Orienteering)